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Beleuchtung der Glasböden im Rack 
Autor: MiniMe 
geschrieben am: 18.12.2004, 20:57 Uhr 
 
hallo,

ich möchte gerne die glasböden in meinem hifi-rack beleuchten. es sind derer drei und jede ist ca.
1 cm dick. perfekt wäre es, wenn das licht sozusagen von hinten nach vorne durch die glasplatten
leuchtet. es soll halt nicht nach allen richtungen abstrahlen, sonst kann ich mit ja gleich 'ne normale
lampe hinter das rack stellen. ach ja, und am besten wäre natürlich blaues oder rotes licht.

hat jemand sowas schon mal realisiert und falls ja, wie hat er es gemacht und wo bekommt
man dafür die besten leuchtmittel?

vielen dank im voraus

minime


Autor: Anonymous 
geschrieben am: 18.12.2004, 21:23 Uhr 
 
HI !

Im Moment suche ich exakt das Gleiche Wink

Ist leider gar nicht so einfach! Wenn man solch ein Teil im Möbelhandel bestellt (zB. von Jahnke) legt man gut und gerne 200 Euro für 3 Lichtleisten inkl. Trafo hin...

CIAO


Autor: Koala 
geschrieben am: 18.12.2004, 21:58 Uhr 
 
Eine preiswerte Möglichkeit wäre eine Lichterkette aus LEDs, die man in ein U-Profil aus Kunststoff einlegt und auf die Kante der Glasscheibe schiebt, alternativ kann man auch fertige (SMD-)LED-Bänder bspw. von Osram einsetzen. Herkömmliche Leuchtmittel wie Leuchtstoffröhren kommen wegen ihrer bauartbedingten Maße und/oder wegen thermischen Problemen meistens nicht infrage, eine weitere Möglichkeit wäre mit Hilfe von transparenten Kunststoffstäben das Licht aus einer punktförmigen Lichtquelle auf die Scheibenkante zu "verteilen".

greetings, Keita

P.S.: Bedenke bei der Wahl der Farbe, daß Glas selten klar ist, i.d.R. ist es grün.


Autor: MiniMe 
geschrieben am: 18.12.2004, 22:07 Uhr 
 
hi,

@ koala : ja, das mit den leds wäre eine möglichkeit, werde das mal ausprobieren.

alternativ habe ich mal eine anfrage an zwei "hippe beleuchtungsfirmen" gestellt.
vielleicht haben die ja auch noch eine idee.

@ al bundy : na, das kriegen wir doch hoffentlich billiger hin Wink

grüße

minime


Re: Beleuchtung der Glasböden im Rack 
Autor: onoschierz 
geschrieben am: 19.12.2004, 00:08 Uhr 
 
Was hast du für ein Rack? Bei einem "geschlitzen" Stahlrohr-Rack kann man z. B. auch kleine Halogen-Birnchen im Rohr auf Höhe der Schlitze positionieren. Ansonsten ist "koala" nichts hinzuzufügen. Höchstens, daß es vorteilhaft sein könnte die beleuchtete Kante zu satinieren. Sonst sieht man die Lichterkette auch vorn - und Weihnachten ist bald wieder vorbei. Very Happy


Autor: Philipp 
geschrieben am: 19.12.2004, 01:14 Uhr 
 
Ihr könntet auch mal im Blödmarkt in der PC-Casemodding-Abteilung nachschauen, obs da vielleicht was passendes gibt. Das wäre zumindest nicht zu teuer, obs praxistauglich ist weiß ich allerdings auch nicht, hab weder ein Glasrack noch jemals ein Case gemoddet. Cool


Autor: Amperlite 
geschrieben am: 19.12.2004, 03:09 Uhr 
 
Philipp hat folgendes geschrieben:
Ihr könntet auch mal im Blödmarkt in der PC-Casemodding-Abteilung nachschauen, obs da vielleicht was passendes gibt. Das wäre zumindest nicht zu teuer, obs praxistauglich ist weiß ich allerdings auch nicht, hab weder ein Glasrack noch jemals ein Case gemoddet. Cool

Genau, man könnte hier mit Kaltlicht-Kathoden bzw. mit Neonschnüren arbeiten.


Autor: Christof 
geschrieben am: 19.12.2004, 08:16 Uhr 
 


Autor: eidäx 
geschrieben am: 19.12.2004, 13:30 Uhr 
 
Vieleicht hilft das?
http://shop.erfrier.net/shop.php?dir=327


Autor: BlueDanube 
geschrieben am: 19.12.2004, 19:29 Uhr 
 
Wie wärs mit sowas?
Ledbar
Das Ding hat schon eine Konstantstromquelle eingebaut und muss nur an eine Gleichspannung angeschlossen werden.


Autor: mcBrandy 
geschrieben am: 20.12.2004, 09:13 Uhr 
 
Hi

Wer irgendwelche LEDs braucht, ich hab noch einige tausend Chipleds von Osram bei mir im Schub. Die verstauben grad. Sind 0402.

Gruss
Christian


Autor: MiniMe 
geschrieben am: 21.12.2004, 10:38 Uhr 
 
hallo,

so, habe von den vielen möglichkeiten, die noch auszuprobieren wären, mal die
erste per bild in angriff genommen.

wie gesagt, die erste von vielen möglichkeiten.

siehe link : http://schnickschnack.webspace4free.biz/beleuchtung.jpg


viele grüße

minime


Autor: Anonymous 
geschrieben am: 21.12.2004, 10:43 Uhr 
 
Für Deinen Zweck sieht das Klasse aus!!! (für meinen Zweck würde ich mehr Beleuchtung der Boden selber und nicht der Rückwand wünschen)

Wie genau hast Du es denn angestellt?? Idea


Autor: MiniMe 
geschrieben am: 21.12.2004, 11:21 Uhr 
 
hi,

habe ich selbst noch nicht realisiert. wurde mir von jemandem geschickt, der es aber so realisieren könnte.
über den preis wurde noch nicht gesprochen.

allerdings sehe ich das mit ausleuchtung genauso wie du, mehr die glasböden und weniger den hintergrund.

naja, wir fangen ja erst an.

grüße

minime


hier das "hochgeladene" bild:

http://img156.exs.cx/img156/1981/Modellautos.jpg


.


Autor: Maugi 
geschrieben am: 21.12.2004, 11:22 Uhr 
 
Eine Frage zum Glas-Rack, mein Kollege rät mir meine Glasböden gegen Holzplatten auszutauschen, die Schwingungen der Glasböden hätten negative Auswirkungen auf die Geräte. Je fester, stabiler die Auflagefläche um so besser der Klang Question

@mralbundy und MiniMe
diese Profilleuchten bündeln das Licht direkt durch das Glas, nicht ganz billig aber sehr wirkungsvoll. Wink Idea



Gruß
vom Maugi


Autor: Koala 
geschrieben am: 21.12.2004, 11:24 Uhr 
 
Wie sind eigentlich die Glasböden befestigt? Werden sie von einer Rahmenkonstruktion getragen oder gibt es eine Rückwand, an die die Böden stoßen?

greetings, Keita


Autor: Anonymous 
geschrieben am: 21.12.2004, 11:32 Uhr 
 
@maugi:

genau so ein Teil wie von Dir skizziert suche ich ja!!! Wo gibt es das??? Bis 150 Euro für 3 Lichtleisten wäre Ok!

@koala:

also bei mir wären die Glasplatten an der hinteren kante komplett zugänglich, da sie durch 2 Säulen entlang der schmalen Seite getragen werden. Wink


Autor: MiniMe 
geschrieben am: 21.12.2004, 11:33 Uhr 
 
hi,

also meine glasböden sind frei, also nach hinten nicht begrenzt. sie werden lediglich an den seiten
von metallständern fixiert.

grüße

minime


Autor: Koala 
geschrieben am: 21.12.2004, 11:50 Uhr 
 
Das marlight-System gibt's bei H. Marahrens, mir persönlich wäre die Konstruktion zu voluminös, um sie hinter einer Glasplatte zu platzieren...

greetings, Keita


Autor: Anonymous 
geschrieben am: 21.12.2004, 12:09 Uhr 
 
Hab mich dort gerade mal erkundigt:

für uns wären die Breiten 416mm und 516mm interessant

Kosten jeweils 82 und 86 Euro netto zzgl. 15 Euro für einen Eurostecker.

Lieferbar innerhalb 2 Wochen, Erstlieferung Vorkasse.


Autor: hawkeye 
geschrieben am: 21.12.2004, 12:56 Uhr 
 
Hallo zusammen,

seht Euch mal www.dotlight.de an.

Ich betreibe größere Mengen LEDs mit kleinen Schaltnetzteilen oder PC-Netzteilen (3,3Volt). Geht wunderbar.


Autor: Maugi 
geschrieben am: 21.12.2004, 15:34 Uhr 
 
Hai Al,
wie dick sind denn deine Glasböden?
Sollten sie über 8mm sein, müsste der Schlitz breiter gefräst werden, dieses wäre bis 17,5 mm möglich. Grundsätzlich begrenzt sich die Lichtwirkung bei dieser Anbringung aber nur auf die Ränder der Glasplatte, die Flächen der Platte werden kaum erhellt! Es gibt aber eine optisch geniale Lösung: man nehme die Glasplatte und lasse sie Sandstrahlen, dadurch bricht sich das Licht an diesen Kanten/Flächen, dieser Bereich leuchtet dann extrem hell. Ich stelle mir im Bereich, der durch die Boliden abgedeckte Flächen, gerade gestrahlte Linien vor (oder Kreise, oder volle Fläche), es würde dann so aussehen als ob das Gerät auf diesen Lichtlinien/Fächen schweben würde. Ich glaube, ich sollte mir diese Idee patentieren lassen Wink Zur Firma, die diese Teile vertreibt, habe ich sehr gute Kontakte. Wenn ich da etwas für dich anschieben sollte, kein Problem!

Gruß
vom Maugi


Autor: shorty 
geschrieben am: 21.12.2004, 17:59 Uhr 
 
Hallo,

mit der Beleuchtung von Glasplatten bzw. Plexiglasplatten musste ich mich bei einem meiner letzten Projekte
beschäftigen. Wir haben für uns die Lösung mit den Leuchtstoffröhren in spezielen Aluprofilen verwendet, die direkt auf die Stirnkante der Plexiplatten montiert wurden. Siehe auch Foto:



Für ein Rack mit Glasplatten würde ich, wie auch schon von Koala beschrieben, die Lösung mit kleinen LEDs in einem
Alu-U-Profil verwenden. Es gibt kleine Platinen mit jeweils 4Stk LED darauf. Diese Platinen haben eine Größe von
ca. 55x10mm und sind ca. 5mm dick inkl. LEDs. Diese Platinen lassen sich ganz einfach in Reihe verlöten. Als Stromlieferant eignet sich zB. ein Trafo für LEDs von Osram optotronic OT 12/230-240/10.
Die LED-Platinen können dann in das U-Profil z.B. mit ein paar Tropfen Heißkleber befestigt werden. Das U-Profil dann
einfach auf die Glasplatte schieben und fertig.
Wenn nicht nur die Glaskanten leuchten sollen sondern auch die Fläche kann man das Glas, wie schon Maugi beschrieben hat, sandstrahlen lassen oder mit einer Sandstrahlfolie (z.B. Oracal 8510) bekleben. Das ist billiger und
funktioniert auch sehr gut.

Wünsche noch viel Spaß beim Ausprobieren,

Gruß
Shorty


Beleuchtung 
Autor: imacer 
geschrieben am: 21.12.2004, 19:16 Uhr 
 
Nicht direkt zum Thema der beleuchteten Glasböden, aber interessant ist es allemal?!
OLED's sind zwar schon eine Weile bekannt, aber nun wurden sie mal in einem gebräuchlichen Gegenstand verbaut, der fast schon erschwinglich ist.
Ich finds irgendwie klasse...mal sehen, wo sie in Zukunft noch zu finden sein werden.
Evtl ja auch ein Tip als Weihnachtsgeschenk für die Frau Wink

http://www.innovations-report.de/html/berichte/messenachrichten/bericht-21653.html

erleuchtete Grüße

imacer


Re: Beleuchtung 
Autor: Koala 
geschrieben am: 21.12.2004, 19:35 Uhr 
 
imacer hat folgendes geschrieben:
Nicht direkt zum Thema der beleuchteten Glasböden, aber interessant ist es allemal?!
OLED's sind zwar schon eine Weile bekannt, aber nun wurden sie mal in einem gebräuchlichen Gegenstand verbaut, der fast schon erschwinglich ist.

Das ist ja mal stylisch... zusammen mit elektrochromatischen Gläsern, Bimetallen und anderem Schnickschnack ließen sich ja HighTech-Racks u.ä. bauen, die aktiv das Wohnambiente beeinflussen können... *habel will* Wink

greetings, Keita


Autor: OL-DIE 
geschrieben am: 21.12.2004, 22:02 Uhr 
 
Hallo minime,

dieser Gedanke hat mich vor etwa zwei Jahren ebenfalls beschäftigt. Mein Rack besteht ebenfalls aus Glasböden, welches vorne durch zwei Stahlrohrsäulen des Durchmessers 60 mm getragen wird. Hinten sind die Glasplatten in ein prismatisch
gebogenes Blech mit entsprechenden Aussparungen eingelassen.

Das prismatisch gebogene Blech liegt nicht an der Raumwand an, sondern es hat einen Wandabstand von etwa 50 mm. Die Höhe meines Racks beträgt etwa 1,9 m.

Von oben betrachtet bildet das rückseitig befindliche prismatische Blech einen Hohlraum, der sich in meinem Fall mit einer ca. 1,8 m langen blau-violetten Leuchtröhre bestücken lässt.

Details zur Einbaulage siehe hier:



Die Leuchtröhre besitzt einen Schalter und ein unlösbar verbundenes Netzkabel.
Sie ist mit Elektronik bestückt und leuchtet beim Einschalten sofort. Das genaue Fabrikat weiß ich nicht mehr, die Leuchtröhre habe ich in einem örtlichen Baumarkt gesehen, sie gehört zu den Deko-Leuchtstäben. Der Verpackung lagen zwei Schaumstoffringe als Transportschutz bei. Diese Ringe habe ich an der Röhre belassen (sie wird nur etwa handwarm). Sie dienen nun dazu, die Röhre in etwa mittig des Hohlraumes zu platzieren. Ähnliche Leuchtstäbe gibt es aber auch z. B. bei
Conrad:



Das Schöne dabei ist, dass die Röhre weder mechanisch brummt noch ein wie auch immer geartetes Störsignal in die Anlage einstreut. Durch den Wandabstand ergibt sich ein mildes, indirektes blendfreies Licht; die Tapete hinter der Anlage wird beleuchtet. Außerdem strahlt das Licht von hinten in die geschliffenen Kanten der Glasböden ein. Habe ebenfalls Spaß an solchen Lichteffekten.

Bei Dunkelheit sieht es so aus:



Gruß
OL-DIE


Autor: Maugi 
geschrieben am: 22.12.2004, 14:00 Uhr 
 
moin moin,
ich habe mir eine Kaltkathoden-Lampe mit Profil ausgeliehen und an eine Glasplatte gehalten,
da es sich um ein durchgängiges Leuchtmittel handelt, wird die Platte einheitlich durchflutet, der Effekt ist absolut genial, sieht richtig gierig aus Shocked (wenn ich das Geld über hätte Confused ). Extreme, helle Wirkung, auch bei Umgebungslicht. Den Vorschlag von shorty Folie aufzuziehen, habe ich auch umgesetzt. Es funktioniert, die Folie wird etwas angestrahlt, besonders die Seite der Lampe. Da es sich aber um ein Aufkleben auf der Platte handelt, ist die Lichtbrechung gerade im vorderen Teil, nicht so ideal wie beim Sandstrahlen, denn dort bricht sich das durchflutete Licht, innerhalb der Glasplatte. Eventuell könnte man auch(wenn gewünscht) die weiße Lampe mit transluzenter, farbiger Folie bekleben, um z.B. blaues Licht zu erhalten. Wenn das Rack nicht mitten im Raum steht, sind die Profile auch nicht zu unattraktiv groß, die Verarbeitung (silber eloxiertes Aluminium) ist auch sehr gut.

Gruß
vom Maugi


Autor: shorty 
geschrieben am: 22.12.2004, 14:34 Uhr 
 
@ Maugi,

Was für eine Folie hast du verwendet?

Shorty


Autor: Doc 
geschrieben am: 22.12.2004, 17:44 Uhr 
 
Ich plane auch schon seit längerem, mir ein neues Rack zu bauen (natürlich nach der Anleitung aus dem nuForum Wink ). So eine Beleuchtung wäre natürlich das i-Tüpfelchen! Würde sich zu dem Zweck auch Acrylglas eignen? Insbesondere habe ich satiniertes Acrylglas ins Auge gefasst (gibts bei e-bay):



Wie dick muss so ein Acrylglas eigentlich sein, damit es unter der Last eines 13kg Verstärkers nicht durchbricht? Reichen 8mm?

-Stefan


Autor: BlueDanube 
geschrieben am: 22.12.2004, 18:02 Uhr 
 
Doc hat folgendes geschrieben:
Wie dick muss so ein Acrylglas eigentlich sein, damit es unter der Last eines 13kg Verstärkers nicht durchbricht?

Ich schätze, brechen wird es nicht gleich, aber durchbiegen - und das sieht sch.... aus!
Die Frage ist dann: wieviel Biegung kann Dein Auge vertragen?

Wir haben sicher Statiker hier (Koala?), die den Biegeradius abhängig vom Gewicht und der Materiarstärke rechnen können.


Autor: Amperlite 
geschrieben am: 22.12.2004, 18:20 Uhr 
 
BlueDanube hat folgendes geschrieben:
... die den Biegeradius abhängig vom Gewicht und der Materiarstärke rechnen können.

Biegeradius sollte ja, wenn möglich, gleich 0 sein. Wink
8 mm für 31 kg sind bei wohl 50 cm Aufleger-Abstand zu wenig.


Autor: Maugi 
geschrieben am: 22.12.2004, 18:58 Uhr 
 
shorty schrieb:
Zitat:
Was für eine Folie hast du verwendet?

Ich denke, das war ein Logo mit HL-Folie.

Der doc schrieb:
Zitat:
Würde sich zu dem Zweck auch Acrylglas eignen

Unbedingt! Vorrangig werden diese Profile für hängende Acryl-Displays eingesetzt, die Lichtwirkung ist genauso gut.
Es gibt Acrylglas auch in Glaslook.
8mm sind viel zu wenig, eine Glasplatte ginge wohl in der Stärke. Ich würde vom Gefühl, eher in Richtung 15mm tendieren!

Gruß
vom Maugi


Autor: Koala 
geschrieben am: 22.12.2004, 20:02 Uhr 
 
BlueDanube hat folgendes geschrieben:
Wir haben sicher Statiker hier (Koala?), die den Biegeradius abhängig vom Gewicht und der Materiarstärke rechnen können.

Tja, so einfach ist die Frage nicht zu beantworten, da die Biegefestigkeit von Plattenwerkstoffen maßgeblich von der Art der Befestigung abhängt. Es dürfte klar sein, daß eine allseitig eingespannte Platte wesentlich höhere Lasten bei gleicher Durchbiegung tragen kann als eine Platte, die punktuell gelagert wird. Auf der anderen Seite reden wir hier von geringsten Abnahmemengen und auch die Proportionen der Konstruktion (Relationen Spannweite/Plattenstärke, Träger/Plattenstärke etc.) spielt eine wesentlich größere Rolle als bspw. im Hochbau, so daß ich einfach sagen würde ein Zuviel gibt es nicht Wink
Als Anhaltspunkt könnte man die Werte von der Fa. Röhm nehmen (das sind die, die Plexiglas erfunden haben):

Code:
Zuschnittgröße     |bei max. Durchbiegung von ca
Länge x Breite (mm)|1 % der Breite|0.1 % der Breite
-------------------+--------------+--------------
500 x 500          |      10      |      20
1000 x 500         |      15      |      30
1000 x 1000        |      20      |      40
2000 x 1200        |      30      |      60

Diese Werte gelten für vierseitig aufliegenden begehbaren Exclamation Platten, für andere Lasten kann man die Werte entsprechend inter- bzw. extrapolieren.
Ich würde allerdings wie o.g. auf die Proportionen achten, zu dünne Platten wirken "unnatürlich"...

greetings, Keita


Autor: rudijopp 
geschrieben am: 22.12.2004, 21:02 Uhr 
 
Moin Moin,

als Vertreter der Bastler-Fraktion würde ich folgende Beleuchtungsvariante empfehlen:

Kaltlichtkathode...

, oder

...und dazu ein ALU-U-Profil (passend zur Glasplatte / gibt's im Baumarkt) als Aufnahme und "Lichtbündler". Schon sollte die Glasplattenbeleuchtung fertig sein. Die 12V Stromversorgung ist für drei/vier Kathoden auch leicht mit einem Steckernetzteil bewältigt Wink

Bis denn dann,
der Rudi


Autor: gereon 
geschrieben am: 14.01.2005, 18:14 Uhr 
 
hallo,
wollte mal fragen ob der urheber des threads oder andere sich jetzt schon hier vorgeschlagene lösungen in ihre racks integriert haben bzw ob es fotos zu sehen gibt. i
ch bin nämlich auch am überlegen etwas in der art bei mir zu integrieren. ich hatte erst an produkte von revoltec gedacht, allerdings laufen deren leuchtstäbe etc ja alle über den pc, wenn ich das richtig verstanden habe. gibt es solche leuchtstäbe nicht einfach zum normalen "in die steckdose" stecken? sry für meine vielleicht etwas dumme frage, bin halt kein physiker...
wäre gespannt auf antworten und vorschläge! Rolling Eyes


Autor: Amperlite 
geschrieben am: 14.01.2005, 19:25 Uhr 
 
gereon hat folgendes geschrieben:
gibt es solche leuchtstäbe nicht einfach zum normalen "in die steckdose" stecken? sry für meine vielleicht etwas dumme frage, bin halt kein physiker...
wäre gespannt auf antworten und vorschläge! Rolling Eyes


Die laufen auch an einem Handelsüblichen Steckernetzteil.
Pro Kathode würde ich mal etwa 200 mA einplanen.
D.h. Du kannst bis 5 Stück an ein Netzteil mit 12V/1000mA hängen.


Autor: mcBrandy 
geschrieben am: 17.01.2005, 09:12 Uhr 
 
Soviel ich weiß hat Christof mit LEDs rumprobiert. Was aber genau draus geworden ist, weiß ich nicht.

Vielleicht können die Kollegen mal Bilder posten?

Gruss
Christian


Autor: Christof 
geschrieben am: 17.01.2005, 09:17 Uhr 
 


Autor: mcBrandy 
geschrieben am: 17.01.2005, 15:24 Uhr 
 
Tja, 0402 LEDs sind nicht grad die größten.

Ich bin auf das Bild/er gespannt.

Gruss
Christian


Autor: Christof 
geschrieben am: 17.01.2005, 16:47 Uhr 
 


Autor: Christof 
geschrieben am: 18.01.2005, 18:12 Uhr 
 


Autor: ++Stefan++ 
geschrieben am: 18.01.2005, 23:40 Uhr 
 
Falls noch keine Skepsis gegenüber Kaltlichtkathoden geäusert wurde:

Die Spannung in diesen Kathoden wird sehr heftig hochtransformiert. Als ich einfach mal als "unwissender" die Spannung an der Kathode messen wollte (Messbereich bis 1000Volt) hat es einigermaßen laut im Lautsprecher geknackst!..... Ein Rechnernetzteil und 2 steckdosen befinden sich zwischen meinem Rechner und dem Verstärker.

Die Methode mit den LED's würde ich jedenfalls vorziehen;-)


Autor: Trinity 
geschrieben am: 19.01.2005, 12:22 Uhr 
 
Hallo,
um nochmal zum Ursprung zurück zu kommen. Es gibt von der Firma Schroers&Schroers Beleuchtungsleisten für Glasplatten. Das sind Profile in denen innen kleine Lämpchen befestigt sind. Diese Profile werden dann hinten auf die Kante der Glasplatte geschoben und seitlich sozusagen eingespannt. Diese Beleuchtung macht nur ein ganz dezentes Licht, es bricht sich eigentlich nur vorne an der Kante. Sieht sehr interessant aus. Habe leider keine Infos über den Preis.
Grüße Trin


Autor: Anonymous 
geschrieben am: 19.01.2005, 12:33 Uhr 
 
@trin

kostet ca. 250 Euro von Schroers laut Listenpreis. ( mit 4 Leisten und Trafo)
geht bei eBay für 150 Euro.

Wart aber noch ein paar Tage ab - lohnt sich !!


Autor: Koala 
geschrieben am: 23.02.2005, 20:25 Uhr 
 
Die Firma Halemeier stellt auf der diesjährigen ZOW u.a. ihr Produkt MultiColor GlasLine vor, wenn ich es morgen schaffe, werde ich bei denen vorbeischauen und Infomaterial besorgen.

greetings, Keita