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Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine263

Fragen und Antworten zu Nubert ATM-Modulen

Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine263

Beitragvon Schnatz » Mo 31. Dez 2018, 14:27

Hallo ans Forum.
Ich habe mir vor kurzem die nuLine 263 mit ATM gegönnt. Leider hatte ich von Anfang an Störgeräusche und Rauschen. Das ATM wurde
getauscht, aber bei dem neuen zwar etwas besser aber nicht weg. Das ist beim Musikhören, gerade bei leisen Passagen, nervig.
Das ATM ist vor einer Pro-Ject Amp Box DS2 geschaltet, gespeist vom Pre Out eines Denon AVR-X3400H. Ist das ATM aus gibt es auch keine
Störgeräusche.

Vielleicht weiß jemand Rat.

Vielen Dank im voraus

Markus L.
Schnatz

Re: Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine263

Beitragvon David 09 » Mo 31. Dez 2018, 14:37

Ich hatte das Problem auch, allerdings lag es bei mir an 15 Meter schlecht geschirmte cinchleitung.
Die Probe mit besseren geschirmten und deutlich kürzeren leitungswegen verlief zumindest in die richtige Richtung, das Rauschen war deutlich reduziert und in 2 Metern nicht mehr zu hören.
Ich muss aber anfügen, dass bei mir auch noch ein antimode in der Kette hing. Ohne das antimode und mit kurzer, gut geschirmten Leitung war das Rauschen fast gänzlich verschwunden...


Gruß
Ich stehe mit der Tablet-Tastatur auf Kriegsfuß-insofern entspricht die "Rechtschreibung" nicht unbedingt den realen Fähigkeiten
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David 09

Re: Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine263

Beitragvon Master J » Mo 31. Dez 2018, 14:52

Hmm, beschreibe mal die Störgeräusche.
Nur Rauschen ("Schschsch"), Klackern ("TockTockTock") oder Brummen ("BrummBrummBrumm")? ;)
Konstant oder pulsierend?

(Eine) Ursache für konstantes Rauschen:
Wenn man leise hört, haben die Störsignale relativ zu den Nutzsignalen einen größeren Anteil und werden entsprechen mit-verstärkt.
D.h. das bei jedem Gerät vorhandene Grundrauschen wird nicht mehr genügend durch die Musik überdeckt.
Das eine Gerät mehr in der Kette (ATM) bringt das dann über Deine Toleranzgrenze.

Was kann man tun?
Höhere Pegel vor der Endverstärkung fahren.
-> Nach dem ATM einen Pegeldämpfer rein, den Denon dafür "mehr aufdrehen".

Gruss
Jochen
nuSeum
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Master J

Re: Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine263

Beitragvon Schnatz » Mo 31. Dez 2018, 17:39

Hmm, beschreibe mal die Störgeräusche.
Nur Rauschen ("Schschsch"), Klackern ("TockTockTock") oder Brummen ("BrummBrummBrumm")? ;)
Konstant oder pulsierend?

Also es gibt ein Grundrauschen ("Schschsch"), aber auch unregelm. Knistern und auch manchmal, aber fast in regelm. Abständen,
ein Geräusch, wie wenn man mit dem Handy in der Nähe eines Lautsprechers ist und bekommt ne SMS.
Ich verwende übrigens die beim ATM mitgelieferten Kabel.

Gruß
Markus L.
Schnatz

Re: Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine264

Beitragvon rudijopp » Do 3. Jan 2019, 08:47

Moin Moin,

vorne weg; du meinst sicher das ATM-264 und das ATM selbst ist nicht die Ursache für "höheres Rauschen", denn es hat (mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit) von allen Geräten in der Kette den höchsten Signal-Rauschabstand (124dB).
Nur der Umstand ein ATM einzuschleifen KANN (und das selten) zu unerwünschten Störeinstreuungen über das ATM-Netzteil oder die zusätzlichen Kabel führen (meist letzteres).

Das..
Master J hat geschrieben:Was kann man tun?
Höhere Pegel vor der Endverstärkung fahren.
-> Nach dem ATM einen Pegeldämpfer rein, den Denon dafür "mehr aufdrehen".
...ist eher kein zielführender Ansatz um einen "schlechten" Signal-Rauschabstand des Quellsignals zu verbessern, denke ich, denn der eigentliche Signal-Rauschabstand des Quellsignals (dB-Wert x) bleibt dabei gleich.
NUR wenn das ATM die Quelle des Übels wäre, würde das Sinn machen und das kann/wird nicht so sein.
Falls das ATM-ausgangsseitige Pegeldämpfen dennoch getestet werden soll (-10dB intern umstellbar), einfach nach dieser/meiner Anleitung vorgegen -> http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?p=727192#p727192 und "umjumpern" -> ist ganz einfach & gilt bei der NSF nicht als garantiekillender Geräteeingriff.

Diese Erläuterungen...
Schnatz hat geschrieben:Also es gibt ein Grundrauschen ("Schschsch"), aber auch unregelm. Knistern und auch manchmal, aber fast in regelm. Abständen,
ein Geräusch, wie wenn man mit dem Handy in der Nähe eines Lautsprechers ist und bekommt ne SMS.
Ich verwende übrigens die beim ATM mitgelieferten Kabel.
...deuten für mich doch eher darauf hin, dass es zu viele Störquellen im Umfeld des Geräteparks gibt und/oder auch aus dem Stromnetz.

Hier hilft nur auf Minimalverkabelung zu reduzieren (sprich vorerst nur AVR, ATM & Endstufe), dann Step by Step die Quellgeräte dazu und jeweils/ggf. auftretende Störungen sofort zu eliminieren, was mittels Ausphasen aller Geräte gelingen kann (hab ich gemacht und Verbesserung erfahren -> siehe https://www.audiophil-online.de/hifi-praxis/tuning-audiophil-strom-03.html ), einer gemeinsamen Steckdosenleiste mit Netzfilter für alle Geräte und vor allem mit besser geschrimten Cinch-Kabeln (a.la. nuCable8 o.ä.).
Die nuCable5 sind gute Kabel für Standard-Anwendungen und reichen meist auch aus (sofern keine "Störumgebung"), aber auch ich musste damals (etwas ungläubig) feststellen, dass die Ergebnisse mit nuCable8 erheblich besser waren, was erstens an der Mehrfachschirmung liegt (ich glaube 3-fach) aber vor allem am weit besseren Kontakt der Cinch-Stecker, was selbst minimalste Übergangswiderstände zu den Cinchbuchsen verhindert und damit leichte Massepotentialunterschiede, welche nach meiner (Umbau-)Erfahrung maßgeblich für Störungen sorgen.

Ich hoffe meine Tipps helfen, also frisch ans Werk und Step by Step testen und ausmerzen :idea: :!:

Gruß vom Rudi
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rudijopp

Re: Störgeräusche / Rauschen ATM nuLine264

Beitragvon Schnatz » Sa 5. Jan 2019, 16:57

"...deuten für mich doch eher darauf hin, dass es zu viele Störquellen im Umfeld des Geräteparks gibt und/oder auch aus dem Stromnetz. "

Das ergibt für mich Sinn....wenn ich mir die Kabelage mit Netzteilen usw. anschaue :D

Gerade bestellt: Brennenstuhl Premium-Protect-Line, Steckdosenleiste 6-fach mit Überspannungsschutz u. Netzfilter.
Wenn das nicht hilft tausche ich die Cinchkabel. Werde berichten.
Erst mal vielen Dank.

Grüße
Markus L.
Schnatz


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