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Re: nuPro A-600 a.k.a. DIE Schreibtischbox :-)

Verfasst: Fr 14. Jan 2022, 19:33
von flodotz
Kardamon hat geschrieben: Do 13. Jan 2022, 00:14 Willst du ausprobieren, wie der Bass im Abhörraum wird wenn du die beiden Sub dort reinstellst und mit der Kriechmethode eine hörtechnisch günstige Position suchst und gleichzeitig den Hochpassfilter der A-600 auf 100Hz oder 150Hz stellst?
Und die gewählte Hochpass-Frequenz der A600 als obere Grenzfrequenz (Lowpassfrequenz) bei den AW1000 einstellst.
Hi Kardamon,

also eigentlich wäre es mir (gefühlt) lieber, die A-600 fullrange laufen zu lassen und die Subs nur als "Bassfallen" einzusetzen, aber da ich nicht weiß ob oder wie gut das funktioniert, bin ich prinzipiell für alles offen, das gute Ergebnisse liefert! :D


@all:
Es sind nun auch die übrigen acht Basotect-Platten eingetroffen - unbeschädigt! 8) Ein "Vorsicht zerbrechlich" Warnzeichen auf einem Karton voller Schaumstoff mutet zwar sonderbar an, aber ist ja offensichtlich angebracht:
Zerbrechlich.jpg
Ebenso sind die Dämmstoffdübel und Magnete angekommen, die ich auch sogleich testen musste, da ich auf die Belastbarkeit der Dübel in Basotect und die Haftkraft der Magneten gespannt war.

Die Dübel lassen sich dank Aufnahme für Torx sehr komfortabel in das Basotect eindrehen, welches dabei auch weitestgehend intakt bleibt. Man bekommt das auch sicher noch etwas schöner als bei meinem hier gezeigten ersten Versuch hin. Auch die Schraube mitsamt Magnet ließ sich gut in den Dübel drehen und am Ende sieht das ganze besser aus als ich befürchtet hatte!
Dübel.jpg
Dübel_in_Platte.jpg
Dann stand der Belastungstest an. Die gute Nachricht: an einem einzelnen Dübel konnte man die mit 2.5 kg beschwerte Platte, also insgesamt rund 3 kg anheben, ohne dass das Basotect nachgegeben hätte - etwas gequält sah es dabei jedoch schon aus :mrgreen:.
Dübel_Belastbarkeit.jpg
Die halb erfreuliche Nachricht: die Haftkraft der Magneten fällt deutlich geringer als angegeben aus (wahrscheinlich, da ein Großteil des Magnetfeldes direkt über die Schraube abfließen kann) und beläuft sich eher auf 500 g statt 1.6 kg. Das macht das Anbringen und insbesondere Entfernen der Platten sicher einfacher und birgt weniger Potential für Beschädigungen, jedoch habe ich noch Zweifel, dass die Platten damit auch an den Wänden in Position gehalten werden. Wäre aber auch kein Beinbruch, da dann einfach ein kleiner Anschlag auf den Flachstahl aufgeschraubt wird, so dass die Platten nicht nach unten rutschen können.

Zuletzt hatte ich noch überlegt, an welcher Position die Dübel idealerweise anzubringen sind, um eine minimale Durchbiegung der Platten zu erzielen. Wikipedia und Friedrich Wilhelm Bessel sei Dank bin ich auch sogleich fündig geworden: die gesuchten Punkte werden als Bessel-Punkte bezeichnet und liegen (je nach genauem Kriterium, nach dem optimiert wird) bei rund 21-23 % der Gesamtlänge der Platte.
Bessel.jpg
Eventuell werde ich abweichend davon jedoch eine leicht asymmetrische Anordnung wählen - falls einen der Anblick der bündig nebeneinander angebrachten Platten irgendwann langweilen sollte, so kann man einfach manche davon umdrehen und hat durch den dann entstehenden Versatz eine etwas "dynamischere" Anordnung :wink:.

Soweit für heute, weiter geht es, sobald die Stahlprofile geliefert werden.

Schönen Abend
Florian