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Re: nuBox 683 vs nuLine 334 für Heimkino

BeitragVerfasst: Fr 5. Apr 2019, 21:17
von feli05
Hallo MrUnschlüssig,

ich klinke mich auch nur kurz in den Thread ein.
Meiner Meinung nach - bei 100 % Film - immer mit Sub. 1 x oder 2 x ist eine Budget-, Stellplatz- und Glaubensfrage.

Diese Empfehlung gilt für jeden Frontlautsprecher, egal ob Regal oder Standlautsprecher.
vgl. z.B. viewtopic.php?f=10&t=43431

Auch spreche ich mich für einen hochwertigen Center aus - zur Not nicht alles auf einmal kaufen bzw. im Gebrauchtmarkt stöbern.
2 Freunde von mir haben sich vor kurzem je einen gebrauchten AW 560 geholt - ich kann nur sagen TOP.

Ich selbst betreibe bei Heimkino einen AW 1100 an großen Standboxen mit 2x 20 cm Tieftöner - trotzdem gebe ich den Sub nicht mehr her!
Stereo läuft ohne Sub.

...mit der Bitte um einen kurzen Bericht, wie es ausgeht....

vG Feli05

Re: nuBox 683 vs nuLine 334 für Heimkino

BeitragVerfasst: Fr 5. Apr 2019, 21:45
von n.u.b.e.r.t
MrUnschlüssig hat geschrieben:Aber in tendiere trotzdem immer mehr zu Kompaktlautsprechern mit richtigem Center + Subs, anstelle von Standboxen, Phantomcenter und ohne Sub.

Hallo,

die Front sollte homogen klingen, ob jetzt Stand oder Kompaktlautsprecher ist aus meiner Sicht erstmal schnuppe, oder denkst du an einen dritten Kompaktlautsprecher in ebenfalls aufrechter Aufstellung unter dem TV, alles Andere wäre nämlich erstmal nicht homogen.
Wichtiger hierzu ist dann neben dem passend gewählten Center, eben auch ein gutes Einmesssystem, macht mehr aus wie man denkt.

Heimkino ohne Sub...nicht wirklich, mein Kumpel hat sich lange gegen Subs gesträubt, irgendwie einfach aus Prinzip,
jetzt hat er einen und gibt ihn nicht mehr her. Für mich sowieso kein Thema, das passt sonst nicht, m.M..
Zum Thema zwei oder mehr Subs, eigentlich kann man mit nur einem Sub gar nicht mehr vernünftig Konzerte hören oder Filme schauen...
ist mittlerweile die Standardaussage. Wenn man natürlich links hinten in der Küche einen ähnlichen Bassverlauf haben möchte wie auf dem Hörplatz,
ja dann macht s Sinn einige Subs reinzustellen. Am Hörplatz selbst macht es aber auch oft keinen Unterschied, ob ein oder zwei Subs.
Was ich damit sagen will, ich würde nicht an den Frontlautsprechern sparen, nur damit ich mehrere Subs kaufen kann.

Gruß

Re: nuBox 683 vs nuLine 334 für Heimkino

BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2019, 06:03
von MrUnschlüssig
n.u.b.e.r.t hat geschrieben:
MrUnschlüssig hat geschrieben:Aber in tendiere trotzdem immer mehr zu Kompaktlautsprechern mit richtigem Center + Subs, anstelle von Standboxen, Phantomcenter und ohne Sub.

Hallo,

die Front sollte homogen klingen, ob jetzt Stand oder Kompaktlautsprecher ist aus meiner Sicht erstmal schnuppe, oder denkst du an einen dritten Kompaktlautsprecher in ebenfalls aufrechter Aufstellung unter dem TV, alles Andere wäre nämlich erstmal nicht homogen.
Wichtiger hierzu ist dann neben dem passend gewählten Center, eben auch ein gutes Einmesssystem, macht mehr aus wie man denkt.



Wenn Center, dann würde ich ebenfalls den gleichen Lautsprecher kaufen wie Front Links/Rechts. Sprich falls es letztendlich ein Kompaktlautsprecher werden sollte, dann die nuBox 325 oder nuLine 34 drei mal in der Front und möglichst auch auf gleicher Höhe. Ich halte von den typischen Centerkonstruktionen mit Tiefmitteltöner Hochtöner Tiefmitteltöner nicht viel. Deswegen hatte ich ursprünglich auch den erhöhten Fernseher angesprochen, der Center muss Platz haben und ungefähr auf Ohrhöhe kommen, alles darunter finde ich irritierend. Der große Vorteil eines Phantomcenters ist es letztendlich, dass man eine homogene Front hat ohne Höhenunterschiede und trotzdem immer eine exakte Ortung des Tons zum Bild.

Zum Einmessystem, der Raum wird dementsprechend stark akustisch behandelt, bis knapp 100hz sollte keine elektronische Korrektur notwendig sein. Darunter werde ich selber einmessen und den Frequenzgang falls nötig mit MiniDSPs anpassen.

Was die Subs angeht werde ich wohl ohnehin zum Selbstbau greifen. Ich habe in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen mit Peerless und höherpreisigen Mivoc Chassis für den Selbstbau gemacht, sowohl in geschlossen, als auch Bassreflex. Leider habe ich die Subs nie für mich gebaut, sondern immer nur für andere Leute die sich kein Selbstbau zugetraut haben. Aber das waren dementsprechend solide und belastbare Konstruktionen, von denen ich mir wenn diesmal selber vier Stück bauen würde. Ich war die letzten Tage schon am überlegen, wie ich am besten vier Subs in die Front kriege um ein vernünftiges SBA hinzubekommen. Vermutlich jeweils die Subs auf 1/5, 2/5 usw. der Raumbreite, sodass ich eine sehr homogene Anregung des Raumes hätte.

Re: nuBox 683 vs nuLine 334 für Heimkino

BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2019, 07:46
von AndyRTR
Subs: Ein 4-fach SBA hat die Subs auch in der Höhe verteilt, damit die vertikalen Moden vermieden werden. Also zwei unten auf 1/4 und 3/4 Breite und gleichzeitig 1/4 Höhe und zusätzlich zwei auf 3/4 Höhe und ebensfalls 1/4+3/4 Breite. Es bleibt das Problem der Längsmoden. Die müssen hinten dann mit > 1 Meter Dämmstoff absorbiert werden oder doch lieber was Aktives zum absaugen nehmen. Tipp: die Pseudo DBAs mit 2 Woofern vorn und 2 hinten zum absaugen funktionieren bestens im rechteckigen Raum. Auch wenn sie statt auf halber Höhe nur auf der Erde unten stehen. Es müssen nicht echte acht Subs sein.

Zum Center: Bestell Dir einfach einen klassischen Center und eine dritte Frontbox mit dazu. Wenn's ohne besser klingt, gehen sie zurück. Wobei auch die Pseudo-D'Apo Center ordentlich klingen, wenn man mittig vor ihnen sitzt. Seitlich mag ich sie auch nicht. Die NL Center 64 und 174 habe ich gehört. Die sind für ihren Preis sehr in Ordnung. Die NuBox Varianten kenne ich nicht. Mit der Höhe des Centers scheinst Du sehr empfindlich zu sein und eher eine Ausnahme darzustellen. Da musst Du Deinen eigenen Weg finden.

Re: nuBox 683 vs nuLine 334 für Heimkino

BeitragVerfasst: Sa 6. Apr 2019, 08:07
von MrUnschlüssig
Der Grund warum ich eher Richtung SBA gegangen wäre und nicht DBA ist: Eine Dachschräge im Rücken. Soweit ich weiß funktioniert ein DBA dann nicht mehr so wirklich, wobei ich es selber hier noch nie ausprobiert habe. Lediglich in einem rechteckigen Raum und da waren es auch noch massive Wände, da hat es problemlos funktioniert. In einem Raum mit Trockenbauwänden und Schräge im Rücken habe ich da meine Zweifel, wobei ich es wohl allein zum Testen mal ausprobieren sollte.

Gleichzeitig könnte hier ein SBA ja auch schon reichen, eben weil die Schräge die Längsmode eigentlich verhindern sollte.