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"Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Diskussionen über Medienserver, Speichermedien, Streaming, Datenformate

"Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon HighwayStar » Fr 15. Mär 2019, 13:59

Unter dem Titel "Musik im Reißwolf – Wie Streaming-Dienste den Klang verändern" untersucht die aktuelle ct 7/2019 wie Spotify & Co. (im Vergleich zur CD) den Klang verändern. Sehr lesenswert!

Und dann gibt es noch einen Artikel zum Tidal-Format MQA. Den habe ich aber noch nicht gelesen.
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon Othmar » Sa 16. Mär 2019, 12:45

DANKE für den Link.

Ich werde ihn lesen, obwohl Streaming für mich nie eine wirkliche Alternative zur CD war.


Mfg aus den Bergen!
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon joe.i.m » Sa 16. Mär 2019, 14:44

HighwayStar hat geschrieben:... Und dann gibt es noch einen Artikel zum Tidal-Format MQA. Den habe ich aber noch nicht gelesen.

Da bleibt wieder nicht wirklich genug Grund übrig, weshalb man sich MQA antun sollte. Eigentlich ist das auch wieder nur eine Gelddruckmaschine, welche da von einer Firma angeworfen wurde.
Das hilft werder dem Künstler, der auf Grund dann höherer Kosten noch weniger Einnahmen hat, noch dem Endkunden, welcher mehr zahlt und nicht wirklich etwas bekommt, was sich nicht auch anders und mit etablierten Mitteln lösen läßt.

Gruß joe
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon Rank » So 17. Mär 2019, 00:36

Möchte die CT jetzt etwa ernsthaft über die Qualität der Streamingdienste schimpfen :?: (ausgerechnet der Verein, der vor ein paar Jahren behauptete, dass es ohnehin keine klanglichen Unterschiede zwischen CD und mp3 geben kann :twisted: )

Egal was dort drin steht - man sollte aufpassen, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht (und nein, ich habe den Artikel nicht gelesen).

Fakt ist jedenfalls, dass man sich die Diskussion, welcher Streamingdienst wohl am besten klingt fast sparen kann, denn die Streamingdienste bekommen von den Plattenlabels weitgehend identisches Quellmaterial zur Verfügung gestellt (natürlich gibt es aber auch einige Ausnahmen).
Was dannach mit den Daten hinsichtlich der Qualität passiert, liegt auch nicht nur in der Hand der Streaminganbieter, denn nicht jeder User hat ein Quellgerät welches optimal für die Wiedergabe in CD-Qualität geeignet ist (z.B. grottiger Onboardsound am PC, Sound-Treiber oder Einstellungen untauglich für bitgenaue Ausgabe, ... u.s.w.).

Bei den Software-Apps der Streaminganbieter kümmert sich ohnehin kaum jemand um die optimale Konfiguration (also z.B. Lautstärkeanpassung abschalten, Lautstärke auf 100% damit softwareseitig nicht ins Signal reingepfuscht wird, etc. ...).
Die Softwareentwickler von Streamingdienst "Quboz" muss man an dieser Stelle besonders loben, denn in der Player-Software von Quboz gibt es im Einstellungsmenü auch die Möglichkeit die Treiber professioneller Tonstudio-Hardware anzusprechen (ASIO-Teiber, ...)

Dass so mancher User lieber ein Abo für ein verlustbehaftetes Format abschließt, anstatt ein verlustfreies Format zu ordern, dafür kann man dem Streaminganbieter auch nicht unbedingt die Schuld geben.

Wenn man testweise mit einem richtig guten "Hifi-PC" (der seitens Wiedergabe- und Recording-Qualität auf Tonstudio-Niveau arbeitet) einen kleinen Soundschnipsel bei einem Lossless-Streamingdienst mitschneidet und diesen Soundschnipsel dann für einen Blindtest verwendet, wird man nur in den seltensten Fällen einen Unterschied zu einem von Original-CD stammenden Lossless-File ausmachen können (so zumindest meine Erfahrung).



Gruss Rank
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon HighwayStar » So 17. Mär 2019, 11:31

Rank hat geschrieben:ich habe den Artikel nicht gelesen).

Dass ist schlecht, denn dann wüsstest du, dass das
Rank hat geschrieben: die Streamingdienste bekommen von den Plattenlabels weitgehend identisches Quellmaterial zur Verfügung gestellt

nicht stimmt.
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon Dobbs » Mo 18. Mär 2019, 08:32

Rank hat geschrieben:Wenn man testweise mit einem richtig guten "Hifi-PC" (der seitens Wiedergabe- und Recording-Qualität auf Tonstudio-Niveau arbeitet)

Wie sieht so ein Hifi-PC aus? Was unterscheidet den von einem normalen PC?
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon Weyoun » Mo 18. Mär 2019, 10:57

Rank hat geschrieben:Möchte die CT jetzt etwa ernsthaft über die Qualität der Streamingdienste schimpfen :?: (ausgerechnet der Verein, der vor ein paar Jahren behauptete, dass es ohnehin keine klanglichen Unterschiede zwischen CD und mp3 geben kann :twisted: )

Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Mann KANN mit mp3 nahezu unhörbar codieren. Wenn aber der Streaminganbieter absichtlich das Klangbild verändert (durch Kompression oder was auch immer), dann kann auch der ausgefeilteste mp3-Encoder nichts am Ergebnis retten.

Somit kann man also mp3 und Streaming nicht per se miteinander vergleichen.
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon Rank » Mo 18. Mär 2019, 19:51

Dobbs hat geschrieben:
Rank hat geschrieben:Wenn man testweise mit einem richtig guten "Hifi-PC" (der seitens Wiedergabe- und Recording-Qualität auf Tonstudio-Niveau arbeitet)

Wie sieht so ein Hifi-PC aus? Was unterscheidet den von einem normalen PC?


Der normale "Standard-PC" hat halt in der Regel nur "Onboard-Sound" verbaut (was ja nicht zwangsläufig schlecht sein muss - nur geht es halt IMHO noch deutlich besser).
Dann schaut man beim PC "von der Stange" mal kurz unter "Systemsteuerung/Sound/Wiedergabe(Gerät markieren)/Eigenschaften/Erweitert" und stellt fest, dass hier in der Regel eine Bitrate von 48 KHz vorkonfiguriert ist.
Blöd nur dass sämtliches CD-Audio Material und auch das Material der Streamingdienste in 44,1 KHz vorliegt.
Also wird dieses Material munter in Windows auf die eingestellte Bitrate resampelt (und schon kann's nix werden mit bitgenauer Ausgabe).

Im gleichen Einstellungsmenü sind die Häckchen vom "Exclusiven Modus" in der Standart-Voreinstellung meist auch nicht aktiviert - dadurch verbaut man der Player-Software die Möglichkeit diverse ungünstigen Voreinstellungen vom System zu ignorieren.
Geht man nun in den Register "Pegel" hat man möglicherweise noch das Pech, dass in der Lautstärke keine 100% eingestellt sind (und dann wird es wieder nix mit bitgenauer Ausgabe).

Wenn man sich nun beim "Standard-PC" in das Menü "Systemsteuerung/Sound/Wiedergabe (Gerät markieren)/Konfigurieren(weiter)" begibt, dann fehlt hier in der Standard-Voreinstellung i.d.R. das Häckchen bei "Vollspektrum Lautsprecher" ...
... und der User merkt plötzlich (oder auch nicht :mrgreen: ), warum seine tollen Nubert-Lautsprecher so sehr an Tiefbass-Armut leiden :roll:

Jetzt könnte man noch mit zahlreichen Einstellungen und Fehlermöglichkeiten so weiter machen ("Windows Systemklänge", u.s.w. ...) ... und am Ende fast ein Buch damit befüllen.
Oder aber einfach eine professionelle Soundkarte verwenden, die dank ASIO diesen ganzen Käse weitgehend umgehen kann (leider beherrscht der "normale" Onboardsound aber kein ASIO).

Als ich mir damals meinen letzten Rechner zusammengestellt hatte, war ich auch guter Dinge, dass ich bei der Verwendung vom bestmöglichen Onboard-Sound (der Beste der seinerzeit verfügbar war) mir eine zusätzliche Soundkarte bestimmt sparen könnte.
Also bestellte ich "nur zum Testen" mehrere hochwertige Soundkarten (in fester Absicht diese zurück zu senden, falls diese keine wesentliche Verbesserung ermöglichen sollten).
Um's kurz zu machen:
Ich hab' entgegen dem Plan nicht alle Soundkarten zurück gesendet - eine Soundkarte ist geblieben (und diese kann ASIO und stellt für mich eine sehr deutliche Verbesserung gegenüber dem Onboardsound dar).

Die Soundkarte die ich behalten habe, hat im übrigen kein Vermögen gekostet, sondern nur knapp 200 Euro.
Dass mir die Klangqualität vom Analog-Ausgang dieser Soundkarte dann auch noch wesentlich besser gefallen hat, als der Klang eines zum Vergleich herangezogenen relativ teuren DA-Wandlers der "Referenzklasse" (125 Punkte in der "AUDIO" :? ), gab mir am Ende auch noch das Gefühl ein sehr gutes Schnäppchen gemacht zu haben.
Zur Recording-Qualität (also "Echtzeitrecording") könnte man jetzt noch mindestens genauso viel schreiben... (andererseits kann man dies auch genauso gut in diversen "Recording-Foren" und Empfehlungen der Hersteller von Tonstudio-Hardware nachlesen).


Gruss Rank
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Re: "Musik im Reißwolf" - Artikel in ct 7/2019

Beitragvon tf11972 » Mo 18. Mär 2019, 22:58

Und wer den Artikel doch lesen will, schickt mir eine PN.
Viele Grüße
Thomas

Das ganze Haus voller Nubis :)

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