Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

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Markus
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von Markus »

Hi Stefan,

die Limetree Bridge unterstützt auch Roon, habe damit aber keine Erfahrung bisher gemacht. Ich sehe aktuell für mich nicht den Nutzen eines relativ teuren Servers, der permanent laufen muss.

Viele Grüße,

Markus.
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Stevienew
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von Stevienew »

Ich habe so einen kleinen Intel-nuc im Hintergrund laufen, der stört nicht wirlich. Andererseits habe ich auch keine livetime- Lizenz von Roon (obwohl das schon toll ist...). Deswegen auch immer wieder mein Blick auf intuitive Bedienung, insbesondere Suchfunktion und Einbindung TIDAL. Die Lightning DS software des Auralic ist da nicht schlecht, liefert allerdings nur bedingt brauchbare Vorschläge während der Eingabe.
Kann die Lindemann software nach Komponisten sortieren?

Vielleicht könntest Du ja einen neuen Thread "Erfahrungen mit Limetree" o.ä. starten!?

bis dann
Stefan

Manchmal ist es besser, durch Schweigen den Eindruck von Inkompetenz zu erwecken, als durch Reden letzte Zweifel daran endgültig auszuräumen (A. L.)

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LogicFuzzy
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von LogicFuzzy »

Was bieten diese teuren Lösungen eigentlich mehr, als ein Tablet mit Spotify, dass wahlweise über HEOS läuft oder über das TV mit optischem Zugang in dern Verstärker.
Klanglich ist das bei mir tiptop, und die Bedienung über das vorhandene Tablet völlig easy.
Zusatzkosten: Keine!
Geht's nur um Songs, die u.U. nicht auf Spotify sind?
Wofür so'Cambridge?

Nicht dass wir uns missverstehen: Hübsch finde ich so'n Gerätchen auch!
Gruß LogicFuzzy
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OL-DIE
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von OL-DIE »

Hallo LogicFuzzy,

meine Entscheidung für diese Lösung liegt sicher auch darin begründet, dass ich ein Kästchen-Typ bin.

:D

Ich mag es einfach, wenn die Komponenten der Anlage getrennt vorhanden sind. Das hat den Vorteil, dass im Schadensfall oder wenn eine Komponente veraltet ist, diese problemlos ersetzt werden kann und die Anlagenteile völlig unabhängig voneinander arbeiten. Man(n) ist damit maximal flexibel.

Insbesondere digitale Komponenten haben die Neigung, in recht kurzer Zeit zu veralten und dann nicht mehr kompatibel zu sein. Laufend gibt es neue Updates, Schnittstellen, Formate und sonstiges digitale Gedöns. Oft auch noch herstellerspezifisch. In meinem Eingangsposting habe ich ja diesen Fall geschildert. Außerdem will ich nicht immer ein Tablet oder Smartphone in die Hand nehmen müssen, um Musik zu hören.

Ist vielleicht auch eine Alterssache oder meiner Persönlichkeitsstruktur geschuldet – so bin ich halt! Und dann nehme ich gerne einige Euros mehr in die Hand und habe eine (halbwegs) autarke und bedienerfreundliche Lösung. Wobei der CXN natürlich bei Radiosendern mit meinem Router zusammenarbeiten und Zugriff auf das Internet bestehen muss. Das funktioniert aber bis jetzt einwandfrei.

Nebenbei: Ich habe den Toslinkausgang des CXN mit dem entsprechenden Eingang meines betagten, aber hochwertigen Minidisc-Recorders (Sony JA 20ES)verbunden und spaßeshalber die DA-Wandlung mal vom MD-Recorder machen lassen. Beim fast pausenfreien Hin- und Herschalten der beiden Wandler (CXN gegen Sony 90er Jahre) habe ich außer einem kleinen Pegelunterschied kaum Unterschiede wahrnehmen können, das sind nur Marginalien.

Wirklich klangentscheidende Dinge finden wohl vor allem an anderen Stellen statt, aber das ist eine eigene "Baustelle" ...

Beste Grüße
OL-DIE
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Stevienew
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von Stevienew »

Hallo LogicFuzzy,
LogicFuzzy hat geschrieben: Mi 5. Aug 2020, 16:01 Was bieten diese teuren Lösungen eigentlich mehr, als ein Tablet mit Spotify, dass wahlweise über HEOS läuft oder über das TV mit optischem Zugang in dern Verstärker.
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Wenn ich Dich richtig verstehe, setzt die von Dir beschriebene Lösung einen mit der Anlage verbundenen Fernseher (mit Spotify?) voraus oder einen HEOS Player, richtig? In jedem Fall benötigt man wohl irgendeine Hardware, die die Streaminginhalte an den Verstärker weitergibt. Dass es da auch günstigere Lösungen als die beschriebenen gibt, steht außer Frage.
Interessant wird das Ganze dann, wenn Du eine größere digitale Musiksammlung hast, die Du komfortabel verwalten und abspielen willst, u.U. auch unter Einbindung von Streamingdiensten. Da ist es dann schon von Bedeutung, ob die Software z.B. das Sortieren nach Komponisten zulässt.
Sicher sind diese Softwareanforderungen nicht zwingend an eine Hardware gebunden, aber da kommt dann m.E. auch die persönlichen Vorlieben hinsichtlich Optik und Haptik zum Tragen.
Gottlob ist unser Hobby nicht nur rational, sondern in vielen Bereichen höchst emotional und "unvernünftig". Mir gefällt das :D

bis dann

P.S. Obwohl ich mich auch in OL-DIEs Altersband befinde, nutze ich fast ausschließlich das Tablet, bequemer und komfortabler geeht es nicht! Einzige Ausnahme ist hin und wieder eine LP 8) .
Stefan

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LogicFuzzy
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von LogicFuzzy »

Wie gesagt: Ich find Hifi-Bausteine auch cool und mich erschreckt das jedesmal, dass mein dussliger Denon und ein Tablet ausreichen, um sowohl bequem als auch in ausgezeichneter Qualität (ggf. mit xtz dazwischen) Klangwellen zu erzeugen. Wie war ich stolz in den 80ern auf meinen Hifi-Turm. Und nu? Alles popelig digital und im Zigarettenschachtel-Format... Ich verstehs schon mit dem Cambridge... :)
Gruß LogicFuzzy
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von burki »

Hallo OL-DIE,

viel Glück zum neuen Lebensabschnitt (sehne izwischen die Rente immer mehr her...) und natürlich auch zum CXN V2.
Leider sind hier im Forum Gerätebeschreibungen und Erfahrungen damit rar geworden und auch ich bin primär "Anlagenhörer", wobei mein A&K SR25 mit Campfire Audio Solaris 2020 immer wieder gerne zum Einsatz kommt.

Beim Streamer ist allerdings immer die Frage wie lange (gerade wenn man den ein oder anderen Streamingdienst einsetzen mag) dieser überhaupt sinnvoll einsetzbar ist.
Mein Pioneer N-70 AE wird höchst selten eingeschaltet, da die Squeezeboxen bzw. die Roon-Endpoints doch deutlich besser bedienbar sind.
Der CXN V2 hat aber ja RAAT integriert, so dass du je nach Lust und Laune einmal Roon austesten kannst und ich sage dir, dass dieses schon "etwas süchtig" machen kann.
Apropos Roon-Endpoint: Die hier erwähnte Limetree Bridge hat (für mich) den entscheidenden Nachteil, dass diese keinen USB-Ausgang (und damit auch kein DSD ausgeben kann, bzw. dieses intern nach PCM wandelt) hat.
Habe einige kommerzielle Endpoints (SOtM, Lumin, Goldnote DS-10, ...) ausgetestet und es blieben die SOtM 200 Neo (mit eigenem linearen Keces Netzteil, da das Orginalnetzteil deutlich einstreut), meine Primare PR35 Prisma (immer noch nicht zertifiziert), mein QNAP NAS (HDMI out), zwei Zotac Nano Minirechner (mit Windows/JRiver und Linux/Volumio), ein Allo USBridge, eine Pi3 (mit Picoreplayer und HDMI und USB-Out) und ein Pi4 (mit Ropieee).
Auch wenn (vorallem im Roon-Forum) gerne über die massiven Klangunterschiede der Bridges sinniert wird (ok, benutze durchaus bei einigen Endpoints auch ein Sampling auf DSD 256, da ich meine hier einen Unterschied zu hören), so sieht die Realität nicht unbedingt so aus.
Eine Pi4 (endlich teilen sich LAN und USB nicht mehr einen Interrupt) mit Ropieee (evtl. auch noch mit 7" Display und Fernbedienung) ist für mich der perfekte Roon Endpoint. Allein beim Gehäuse muss (die verfügbaren sind nicht der Brüller, wenn man ein Display und passive Kühlung benutzen mag) man hier etwas Hand anlegen.
Auch der teuerste Lumine macht keine "bessere Musik"; entscheidend ist und bleibt (auch da sind die Unterschiede i.d.R. nicht wirklich groß) halt der benutze DAC.
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Stevienew
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von Stevienew »

Hallo Burki,

vielen Dank für die interessante Beschreibung Deiner Erfahrungen mit den verschiedenen Roon-Endpoints!
Werde mich mal intensiver mit der Pi4 Lösung beschäftigen. Der fehlende USB Ausgang beim Limetree wäre für mich zu verschmerzen, da mich DSD bisher nicht gereizt hat (zumal der DAC meines nuControl kein DSD verarbeitet).

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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von GS-Pitter »

Moin Moin,
wenn auch etwas spät, aber besser als nie, kann ich die Erfahrungsberichte von OL-DIE bestätigen. Ich habe den Cambridge CXN V2 seit über einem Jahr und bin ebenfalls sehr zufrieden. Ich habe ihn am LAN hängen und nutze über ihn auch den NAS-Server problemlos. Nach Nutzung mache ich ihn zwar auch Stromlos, schalte ihn aber vorher aus.
Ich höre überwiegend Spotify und steuere ihn über das Tablet. Wie bereits beschrieben, lässt sich über die Cambridge-App auch die Radiosuche sehr gut vornehmen und genug Sender speichern.

Bei mir waren es neben den technischen Voraussetzungen auch die Optik, die mich zu dem Gerät bewogen hat :mrgreen: Bild
Gruß vom Pitter

=> nuPyramide, nuControl2, nuPowerD
=> Cambridge Audio CXC und CXN (v2)
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Re: Meine Erfahrungen mit dem Netzwerkplayer Cambridge Audio CXN V2

Beitrag von Stevienew »

Das passt ja wie die Faust auf's Auge :D
Tolle Optik!!
Stefan

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