nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Fragen und Antworten zu Nubert Verstärkern
yachtyx
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von yachtyx »

Der_Steve hat geschrieben: Mi 23. Dez 2020, 01:41 Hallo zusammen,

Leider leider ist die fehlende Möglichkeit, ein ATM einzubinden, für mich aber ein wirklicher Nachteil.
Meine NuWave 105 hören sich ohne das gewohnte ATM einfach so viel flacher an, dass es echt weh tut.

Viele Grüße,
Steve
Ich dachte die Klangwaage (midi-hi und bass) könne ein ATM in gewissem Umfang ersetzen -
über loudness und den 5-Band eq lässt sich das nicht befriedigend anpassen?
Musikzimmer: nuConnect ampX / nV 110 / Yamaha BD-A6010
davor: nV 4 -> nubox 511 mit ABL
Wohnzi.: nuPro AS-250
meine DIY Akustikdecke viewtopic.php?f=13&t=45913
- letztendlich lags am Raum...
Gruß Micha
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Weyoun
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von Weyoun »

Zu Zeiten der nuWaves (und auch der nuLines der vorherigen Generation) konnte man mit dem ATM den Frequenzgang um nahezu eine Oktave nach unten hin linear vergrößern. Das schafft keine Klangwaage und kein 5-Band-EQ.

Für die heutigen Lautsprecher aus dem Hause Nubert ist das natürlich nicht von Belang, da die neuern ATMs kaum noch eine echte lineare Tiefbasserweiterung schaffen, doch für Besitzer früherer Lautsprechergenerationen ist das in der Tat ein wichtiger Punkt. Optimal wäre es, wenn man beim ampX wie bei der nuControl die ATM-Parameter älterer Modelle als Filterkurve laden kann, doch dafür bedürfte es eines anderen µC (DSP).
Live long and prosper!
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2 Glas-Nubis
Der_Steve
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von Der_Steve »

Weyoun hat geschrieben: Mi 23. Dez 2020, 10:11 ... Optimal wäre es, wenn man beim ampX wie bei der nuControl die ATM-Parameter älterer Modelle als Filterkurve laden kann, doch dafür bedürfte es eines anderen µC (DSP).
Ganz genau so sieht es aus. Danke für die nähere Erläuterung.
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von shorty2000 »

Eine Frage habe ich noch, da ich mit der Suchfunktion keine Antwort finden konnte.
Kann sich nur ein Nutzer per Handy/Tablet via Bluetooth mit dem nuConnect ampX verbinden?
Wenn ich aktuell mit meinem iPad am ampX angemeldet bin, kann ich mich nicht parallel mit meinem iPhone anmelden.
Freundliche Grüße Alexander
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Bruno
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von Bruno »

shorty2000 hat geschrieben: Mi 23. Dez 2020, 11:24
Wenn ich aktuell mit meinem iPad am ampX angemeldet bin, kann ich mich nicht parallel mit meinem iPhone anmelden.
das geht anscheinend nicht denn ich kann mich auch nicht mit 2 Smartphones gleichzeitig anmelden...
nuVero 70 + ATM 70 / 3x nuJu 40/ 2x AW441/ nuConnect ampX / Denon AVR 3808A / Yamaha AX596 / Denon DVD 3930/ Denon DCD685/ Sony BDP-S 3100/ LG-Recorder ADR620 / Onkyo DX6770 / Onkyo CP 1057F / Dual 522
Stanne

Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von Stanne »

Hier hat sich ein Mitglied des Hifi-Forums mal die Mühe gemacht und die Korrekturen der Room Calibration des ampX mit seinem Messequipment überprüft:
http://www.hifi-forum.de/index.php?acti ... ID=237#237
Die Ergebnisse sind ernüchternd. Statt einzelne Überhöhungen zu reduzieren, wird einfach über einen großen Frequenzbereich noch was draufgelegt. Das deckt sich mit meiner persönlichen (Hör-)Erfahrung, die RC hatte die Probleme eher noch verschlimmert als abgemildert. Wie kann das sein, dass so eine Korrektur das Gegenteil von dem macht, was sie soll? Scheint ja kein Einzelfall zu sein.

Weiter unten testet das Hifi-Forum-Mitglied noch die RC mit einem XW-900. Da scheint es besser zu funktionieren.
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S. Hennig
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von S. Hennig »

Stanne hat geschrieben: Fr 22. Jan 2021, 23:26 Hier hat sich ein Mitglied des Hifi-Forums mal die Mühe gemacht und die Korrekturen der Room Calibration des ampX mit seinem Messequipment überprüft:
http://www.hifi-forum.de/index.php?acti ... ID=237#237
Die Ergebnisse sind ernüchternd. Statt einzelne Überhöhungen zu reduzieren, wird einfach über einen großen Frequenzbereich noch was draufgelegt. Das deckt sich mit meiner persönlichen (Hör-)Erfahrung, die RC hatte die Probleme eher noch verschlimmert als abgemildert. Wie kann das sein, dass so eine Korrektur das Gegenteil von dem macht, was sie soll? Scheint ja kein Einzelfall zu sein.

Weiter unten testet das Hifi-Forum-Mitglied noch die RC mit einem XW-900. Da scheint es besser zu funktionieren.
Hallo eine kleine Einschätzung unsererseits:
- Eine Einkanalmessung mit einem Programm macht wenig Sinn, weil die XRC immer das Summensignal nimmt (zu den Schwierigkeiten siehe unten)
- Die Einmessung hat nicht den Anspruch auf dem Niveau zu agieren wie Dirac oder ähnliche, sondern ein simpler Problemlöser im Bass, der auch deaktivierbar ist
- Bei 160 Hz sind die Wellenlänge des Schalls bereits bei >2m, bei unter 40 Hz >8 m


1. Ein Subwoofer ist ein viel einfacherer Fall, da
- nur im Bereich zwischen 20 Hz und 160 Hz unterwegs
- Er ein Punkt im Raum darstellt und damit einfach zu korrigieren ist

2. Die Stereooption schaut sich schlicht den Bereich zwischen 20 und 160 Hz an.
- Wenn also eine Mode bei 160 Hz liegt, geht die XRC davon aus, das gesamte Nievau normalisieren zu müssen
- Das kann in einer generellen Erhöhung resultieren
- Gerade bei den großen Wellenlängen müsste man die Messposition nicht nur um ein paar Zentimeter, sondern um mehrere Meter
- Generell gibt es einfach Raumabmessungen, die aufgrund der genannten Argumente nicht gut mit der XRC zusammenarbeiten
- Die User, die sich melden, haben idR Probleme, und wir haben mehr als die 10-20 Produkte verkauft, die hier oder auf anderen Plattformen auftauchen
- Der Bereich ist bei ±6 dB in der Einmessung man sollte sich nicht ein Allheilmittel versprechen



Der_Steve hat geschrieben: Mi 23. Dez 2020, 10:45
Weyoun hat geschrieben: Mi 23. Dez 2020, 10:11 ... Optimal wäre es, wenn man beim ampX wie bei der nuControl die ATM-Parameter älterer Modelle als Filterkurve laden kann, doch dafür bedürfte es eines anderen µC (DSP).
Ganz genau so sieht es aus. Danke für die nähere Erläuterung.

Nicht unbedingt, man kann auch die XRC "missbrauchen", hält man das Smartphone während der Messung an das Bassreflex, dann wird eine ähnliche Entzerrung wie beim ATM erzielt (Aber bitte nicht beschweren, wenn es hinterher bei dem einen oder anderen Bassreflexgeräusche gibt)
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von sebilolo »

20210117_133949.jpg
Hallo miteinander,
anbei eine Messung mit Android . Das ist so gehörmässig absolut nachvollziehbar und deutlich verbessert.
Die Audio Pro Black diamond ist ein etwas spezieller LS auch extra schlecht aufgestellt in meinem Hobbyraum.
Spieltrieb halt. Ich finde, für so ein einfaches Messsystem macht es seine Sache ganz gut.
Wünsche ein schönes Wochenende.
Gottfried
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von Christian H »

S. Hennig hat geschrieben: Sa 23. Jan 2021, 11:03 Nicht unbedingt, man kann auch die XRC "missbrauchen", hält man das Smartphone während der Messung an das Bassreflex, dann wird eine ähnliche Entzerrung wie beim ATM erzielt
Vielleicht stehe ich ja grad auf'm Schlauch, aber wie soll das funktionieren? Am BR-Rohr werden ja ausschliesslich Tiefbassanteile ausgegeben, sind also für die Messung wohl "zu laut". Da müsste dann doch eher Tiefbass in der RC abgesenkt, statt noch zusätzlich zu den tieferen Frequenzen hin angehoben werden :eusa-think:
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Re: nuConnect ampX: Nuberts erster Vollverstärker

Beitrag von Goisbart »

Im Prinzip erkennt man dort http://www.hifi-forum.de/index.php?acti ... ID=237#237 , dass das RC System ungefähr das macht, was offiziell hier im Forum beschrieben wurde, im Speziellen beim Test mit den Standboxen.
Zwei Punkte fallen mir allerdings auf:
1. Die App gibt vor, die Überhöhung bei 70 Hz um 10 dB zu reduzieren. Diese Anzeige ist sehr optimistisch, da
-uns bekannt ist, dass der Regelbereich bei +- 6dB liegt.
-bei der nachfolgenden User-Messung in diesem Bereich nur eine Reduktion um 0-1 dB Sichtbar ist.
2. Das iPhone Mikrophon scheint unter 60 Hz zu wenig Signal zu liefern und deshalb wird in der RC von einem Bassloch ausgegangen. Dies wird dann korrigiert. Die beschriebene Überhöhung entsteht. Zuvor war dies vor allem bei iPads zu sehen, nun ist wohl ein iPhone betroffen. Evtl. ist die Signalqualität der interenen Mikrofone doch nicht so gut wie von Apple vorgegeben und von Nubert getestet? Bisherige Hinweise hier im Forum dazu, wurden von Nubert selbstbewusst als Userfehler abgetan. Vielleicht sollte man das doch ernster nehmen.
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