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NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Fragen und Antworten zu Nubert Boxen in klassischer Zwei-Kanal-Anwendung

Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon Indianer » Fr 25. Okt 2019, 22:56

aaof hat geschrieben:Ich glaube ja, der 70 würde ein sehr guter DAC mit Klangeinstellung oder eine Röhrenvorstufe gut stehen. Einfach diese Brillanz nach Lust und Gusto etwas zurückhaltender laufen lassen. Gerade bei Jazz wäre das wohl von Vorteil.

das mit der englischen Abstimmung von steakhouse ist ein Ansatz, aber imho wahrscheinlich zu grob/undifferenziert ...

die Frage ist, woran's wirklich liegt, was genau nervt, sind's bestimmte Instrumente?
versuch mal einen PEQ am 2080er, etwa bei 6kHz -3dB mit q1, wie macht sich das?
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon aaof » Sa 26. Okt 2019, 09:04

Gute Idee Indianer. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäume nicht.

ich habe es mal so gemacht wie von dir beschrieben, jedoch an der NuControl bei 6500Hz bei Güte 1 auf -2 bzw. mal -3DB gestellt, hört sich schick an. Wohl dosiert nimmt es bei gehobenen Pegeln leicht diese Schärfe. 8)

Danke für den Input.

Ps: nächsten Monat besorge ich mir endlich mal ein gescheites Mikro, ganz aktuell habe ich mir einen Diffusor (Hybrid Ausführung) zum testen bestellt, den ich hinter meine Hörposition anbringen möchte.
„Die Komponenten nicht zwischen die Lautsprecher stellen. Dort herrscht ein
Energiemaximum, das zu Resonanzen anregt.“
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon rockyou » Sa 26. Okt 2019, 11:04

Für so einen Tipp wäre ich hier im Forum vor einiger Zeit gefühlt fast gesteinigt worden.... 8)
2 x nuVero 7, 2 x AW-600, 1 x AW-1, nuControl, nuPower D, Rotel rcd 1072, DiracRCS
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"Das ist Neil Youngs Gitarre, die sich zu ihresgleichen ungefähr so verhält wie Excalibur zu den Schwertern." (Jan Küveler, Die Welt)
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon Indianer » Sa 26. Okt 2019, 11:46

in welchem Zusammenhang war das?

bei David 09 hat ein ähnlicher Eingriff gegen "quälende S-Schärfe" auch funktioniert, siehe ...
viewtopic.php?f=7&t=37797&start=20350#p1003301
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Indianer

Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon rockyou » Sa 26. Okt 2019, 15:13

Das war im langen „Nachfolger der der nuWave 3“-Thread. :wink:
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon aaof » Fr 8. Nov 2019, 17:28

Aktuell bin ich noch etwas am tüfteln. Sebastian meinte damals beim NuDay, die Vero (170) muss nicht eingewinkelt werden. Jetzt neigt man aber dazu, die LS immer einzuwinkeln. Sieht optisch meist auch etwas besser aus und irgendwie geistern bei mir immer die Reflexionen seitlich herum.

Jetzt stehen die 70 bei mir quasi gerade aus und die Bühne sitzt bombenfest. Selbst die Mitte wie mit der 70 eh gewohnt, bleibt wie festgenagelt. Die Ortung ist exzellent. Das Stereopanorama gewinnt weiter an Größe, was ich persönlich ja sehr mag. Der größte Schritt von den Bändchen zur Vero zurück war eh der Fakt, dass die Bühne herrlich breit wirkt und man Kopfbewegungen im Klang kaum bemerkt. Die Bändchen rutschten da immer wieder aus der Mitte heraus.

Nun habe ich mir noch mit den First-Reflextions etwas beschäftigt und Hybdrid-Diffusoren installiert. Die Veros strahlen diese direkt an, was zu mehr diffusen Klang führen soll und etwas die Energie aus dem Hochton nimmt. Mit meinem wählbaren Filter durch die NC bei 6500 Herz ergibt sich so ein warmer Klang, der aber an Brillanz nichts vermissen lässt.

Klingt echt relaxt, nimmt etwas diese Direktheit und gerade längere Hörsessions werden zu einem Genuss. Mit der 70 habe ich echt alles mal richtig gemacht, jetzt gehts um diese kleinen Fitzeleien, die aber viel ausmachen können.

Kari Bremnes mit Det Vi Har klingt Klasse, mit Nubert geht sogar richtig Wärme im Klang. :mrgreen:
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon David 09 » Sa 9. Nov 2019, 10:35

...meine stehen auch parallel, ich erreiche damit den besten sweetspot.
Da ich meist in einem unideal spitzen Winkel zu den Lautsprechern fletze, lasse ich zudem die Lautsprecher nach außen „schielen“ und meine damit eine größere diffuse Breite wahrzunehmen, ohne den sweetspot auch nur im Ansatz zu verlieren (wieso das so gut funktioniert, vermag ich „akustikwissenschaftlich“ nicht zu belegen).
Die „highender“ werden dazu zwar die Augen verdrehen, ich finde es aber gut so, und so soll’s ja letztendlich auch sein.
Kari Bremnes klingt auch bei mir klasse, ohne jegliche Schärfe (übrigens, meine individuelle beste Einstellung der nc2 für dieses Album bei mir auf pure)

Gruß
Ich stehe mit der Tablet-Tastatur auf Kriegsfuß-insofern entspricht die "Rechtschreibung" nicht unbedingt den realen Fähigkeiten
Ich gendere bequemlichkeitshalber nicht, wertschätze aber Frau und Mann gleichermaßen!
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp

Beitragvon aaof » Sa 9. Nov 2019, 17:37

@David

Erlaubt ist, was gefällt. :) Wobei ich die Bühne nicht zu weit aufreißen würde, ich hätte da immer Bedenken, dass man beide LS getrennt voneinander hört. Ich verstehe die Front-LS schon immer als Einheit. Die aber natürlich eine möglichst breite Bühne aufstellen dürfen und wenn vorhanden, tolle Stereoeffekte erzeugen. Gerade bei guten Jazz-Aufnahmen fällt das immer wieder auf, mit welcher Finesse die Macher mit Effekten spielen.

Pure über die NC höre ich nie, da nimmt mir die 70 die Bude auseinander. Ich habe aber ein Preset, was dem Pure-Modus etwas ähnelt. :wink:
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon aaof » Do 14. Nov 2019, 17:36

Tipp aus der aktuellen Audio (da wurde die NV 140 getestet):

Kinga Glyk: Dream

Macht echt Laune über die NV 70. Bei „Song for Dad“ atmet die Gitarre förmlich, man hört echt jedes noch so kleine Detail. Da kommt meiner Meinung nach auch dieser etwas smoothe Klang der 70 voll zur Geltung. Auch die Sprünge, wenn es tiefer geht, spielt die 70 echt souverän. Könnte mir vorstellen, dass die 140 hier noch etwas zupackender spielt, aber die 70 lässt für meine Ohren jedenfalls nix vermissen.


Großes Kino. 8)
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Re: NuVero 70 in Stereo Geheimtipp?

Beitragvon tine-paul » Do 14. Nov 2019, 17:54

aaof hat geschrieben:Tipp aus der aktuellen Audio (da wurde die NV 140 getestet):

Kinga Glyk: Dream

Macht echt Laune über die NV 70. Bei „Song for Dad“ atmet die Gitarre förmlich, man hört echt jedes noch so kleine Detail. Da kommt meiner Meinung nach auch dieser etwas smoothe Klang der 70 voll zur Geltung. Auch die Sprünge, wenn es tiefer geht, spielt die 70 echt souverän. Könnte mir vorstellen, dass die 140 hier noch etwas zupackender spielt, aber die 70 lässt für meine Ohren jedenfalls nix vermissen.


Großes Kino. 8)


"Song for Dad" habe ich mir über Amazon music HD mit 24 bit 96khz angehört. Klingt super.
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