nuLine 122 VS. nuLine 334

Fragen und Antworten zu Nubert Boxen in klassischer Zwei-Kanal-Anwendung
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mcBrandy
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Re: nuLine 122 VS. nuLine 334

Beitrag von mcBrandy »

DukeNukem hat geschrieben:
mcBrandy hat geschrieben:Die Frage ist, wo bei den NL 122 bzw. 334 die Frequenzweiche trennt?! Die 122 ist eine 2,5 Wege Box, sowei ich weiß und die 334 eine 3-Wege Box. Jetzt kann es sein, dass die 122 höher vom Tiefbass getrennt ist, als die 334. Was vom Klangbild schon nen Einfluss hat, wenn man die Boxen bei 80Hz trennt.
Auf jeden Fall ist die NL 122 "flacher" und "nicht so tief" abgekoppelt vom Tiefton.

Zudem Ist das Tief-Mittelton Chassi ein anderes als die beiden Tieftonchassi. (Die Tiefton Chassis sind steifer und langhubiger)

Bei der NL 102 sind es übrigens 3 Langhubvarianten. (Also auch das Chassi über dem Hochtöner)
Das hab ich vermutet, aber leider nicht mehr gewusst.
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chimaira
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Re: nuLine 122 VS. nuLine 334

Beitrag von chimaira »

DukeNukem hat geschrieben:
mcBrandy hat geschrieben:Die Frage ist, wo bei den NL 122 bzw. 334 die Frequenzweiche trennt?! Die 122 ist eine 2,5 Wege Box, sowei ich weiß und die 334 eine 3-Wege Box. Jetzt kann es sein, dass die 122 höher vom Tiefbass getrennt ist, als die 334. Was vom Klangbild schon nen Einfluss hat, wenn man die Boxen bei 80Hz trennt.
Auf jeden Fall ist die NL 122 "flacher" und "nicht so tief" abgekoppelt vom Tiefton.

Zudem Ist das Tief-Mittelton Chassi ein anderes als die beiden Tieftonchassi. (Die Tiefton Chassis sind steifer und langhubiger)

Bei der NL 102 sind es übrigens 3 Langhubvarianten. (Also auch das Chassi über dem Hochtöner)
Nein die 18er der 102 sind die gleichen wie der obere 18er der 122.
Nur die beiden unteren 22er der 122 sind langhubig.

Ja mag an der 2,5 Wege Trennung liegen, dass es bei 80 hz noch "voller" klingt bei der 122 als bei der 334. Diese klang deutlich kühler.

Ja ist mir klar, dass man eine fette Standbox bei Musik nicht trennt.
Fullrange kann die 122 auch sehr viel. Es ging nur um nen Test, nichts weiter.
Und bei 80 hz Trennung kann eben noch mehr elektrische Leistung reingepumpt werden ohne dass die Treiber in Sättigung gehen. Das steht sogar bei dem Technik Datenblatt der 122.

Mechnanisch ist natürlich früher das Limit erreicht bei Fullrange.

Ich kann nur sagen, dass die Crown die 122 Fullrange easy ans Limit treibt und dabei nur grüne LEDs zeigt.
AVR Pegel ist dann bei dem gleichen Song bei +3 db.

Getrennt bei 80 hz gehen dann +8 db wie gesagt bis die Crown rot blinkt.
Ob dann wirklich 775 watt anliegen kann ich natürlich nicht sagen.
Ein Foto kann ich mal machen wenn es gewünscht wird.

Es ist auch sehr laut, das hält man nicht auf Dauer aus.
Nur 5-10 sekunden aufgedreht um es zu testen. Kein Gesang gewesen, nur harter Kickbass.

Diese Einstellung mit 80 hz und Subwoofer ist was für Partypegel.
Klingt stressfreier.

Was die 140er z.b. da raushauen kann ist sicher irre :mrgreen:
TV: Sony KD65X8507c // AVR: Marantz SR7007 // Front: nuLine 122 (ATM) // Center: nuLine CS-72 // Rear: nuLine DS-62 // Sub: nuLine AW-2000 // Endstufe: Crown XLS 2502
Center 2 Test aktuell: Arendal 1723 THX (70 Liter)

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Re: nuLine 122 VS. nuLine 334

Beitrag von yRG7oned »

chimaira hat geschrieben:Bei der 122 ganz anders. Der 18er Mitteltöner kann es nun richtig krachen lassen ohne den Tiefbass spielen zu müssen.
G. Nubert hat geschrieben:Hallo "leisehörer",

eigentlich habe ich mir immer gedacht, dass es für den Kunden relativ unwichtig ist, wie weit der Tiefmitteltöner "nach unten" die Tieftöner unterstützt.

Für "guten Klang im Wohnraum" kommt es unter anderem darauf an, dass man im Bass- und unterem Mittenbereich einen Strahler mit relativ großer vertikaler Ausdehnung hat.
Bei Passivboxen kommen wir in der Neutralität weiter, wenn wir die "Begrenzung nach unten" überwiegend mechanisch (statt "elektrisch") durchführen. Ein gut gedämpftes asymmetrisches Gehäuse stellt da ein recht sauberes Hochpassfilter dar. Dabei kann man die Frequenzgänge und die Phasenlage so legen, dass sich das Ausgangssignal des TT/MT auch bei Bassimpulsen sehr sauber mit den Tieftönern aufsummiert.

Bei sehr hohen Ausgangsleistungen käme der Tief-Mitteltöner aber mechanisch und thermisch nicht mehr so gut zurecht; deshalb wird bei der nuWave 125 die "mechanische Filterwirkung" des Gehäuses noch zusätzlich in der Weiche unterstützt. - Aber nicht so einfach, wie man sich das gemeinhin vorstellt (etwa nur durch Vorschalten eines Kondensators).

Es gibt in unserem gesamten Programm ohnehin nur drei Boxen, in denen ein Tief-Mitteltöner nach unten begrenzt ist.

In der nuWave 10 und nuLine 100. Hier geht der Mitteltöner sehr linear bis 150 Hz hinunter und hat dann einen sehr harmonischen (runden) Übergang zum "Bassabstieg". -3 dB bei 90 Hz und einen absolut linearen Abfall (knapp 12 dB/oct) und erreicht dann 20 Hz (bei - 25 dB).

In der nuWave 125. Hier fällt der Frequenzgang des Tief-Mitteltöners von 500 bis etwa 150 Hz relativ flach ab, dann bis 60 Hz merklich steiler (und erreicht hier -9dB), dann fällt er mit etwa 18 dB/oct linealgerade bis 20 Hz und hat hier ca. -33 dB.

Gruß, G. Nubert
Was das genau bedeutet für die NuLine 122 bin ich mir nicht ganz sicher, ich habe bisher immer gelsen das sie sich die NuLine und NuWave Modelle aus der Zeit sehr ähnlich gewesen sein sollen.
Sony STR-DE215, PC NuWave 85, TV NuBox 483

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chimaira
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Re: nuLine 122 VS. nuLine 334

Beitrag von chimaira »

Ja die 122 müsste ähnlich abgestimmt sein.
Der obere 18er sitzt in einem keilförmigen geschlossenen Gehäuse und spielt wie hier angegeben keinen hörbaren Tiefbass mehr.
60 hz sind es bereits nur -9 db.
Interessant wäre der -3 db Punkt. Sicher um die 90 hz rum.
Durch das geschlossene Gehäuse sind die Treiber auch höher belastbar.

Die unteren 22er spielen bis 350 hz hinauf. Also addiert sich der Schalldruck zwischen diesen Frequenzen bis die Chassis getrennt von einander spielen.
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