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Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Fragen und Antworten zu Nubert Boxen in klassischer Zwei-Kanal-Anwendung
steakhouse
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von steakhouse »

Aktive Frequenzweichen zB. Da sind deutlich einfacher höhere Flankensteilheiten drin. Mit DSPs geht dann noch viel mehr (FIR Frequenzweichen zB). Ansonsten lösen sich die Bedenken bezüglich der Elektronik ab einer gewissen Preisklasse auch in Luft auf.
David 09
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von David 09 »

... werden imho aber auch empfänglicher für frühere Defekte ... ich bleibe den passiven treu
RiF nuForum 18.07.2023 :confusion-shrug: :sci-fi-beamup:
steakhouse
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von steakhouse »

Das ist spekulativ. Die sind jetzt noch nicht lange genug im Markt um das zu beurteilen. Bei den Top Herstellern sieht man da aber bislang keine Auffälligkeiten.
müller

Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von müller »

Spekulativ ist das keineswegs.
Das die professionellen Monitore ohne mit Elektronik vollgestopfte Gehäuse auch nicht so anfällig sind ist schon klar,

aber bei dem ganzen Schnickschnack was vornehmlich die Hifi Hersteller in ihre Smart Lautsprecher reinbauen, sind die Defekte ganz einfach häufiger,
ist ja auch logisch, wo mehr drin ist kann auch mehr kaputt gehen.

Das hat auch Nubert schon sehr lange "gewusst", sollte auch spätestens jedem klargeworden sein als die Garantiezeit diesbezüglich von 5 auf 2 Jahre gesenkt wurde.

Weder Nubert noch wir hier alle sind ja doof....
steakhouse
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von steakhouse »

Daher meinte ich ja Top Hersteller. Das schließt imo Canton, Teufel und Nubert aus. Das war ja die Hypothese, dass sich aktive und hohe Preisklasse wegen der Anfälligkeit ausschließen. Wer viel Geld für einen Monitor ausgibt landet eher bei Genelec oder Neumann und da habe ich wenig Bedenken.
rockyou
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von rockyou »

Die Alterung integrierter elektronischer Bauteile ist wohl eher weniger abhängig von den Boxenherstellern. Die Chips kommen doch nur von wenigen Herstellern weltweit und unterliegen wohl alle einer ähnlichen Alterung. Die Edelbox, von der nur einige Hundert hergestellt werden, hat bestimmt keine extra für sie gefertigten Chips, die Programmierung und Zusammenstellung macht den Unterschied. Und sich davon Ersatzteile auf Lager zu legen macht nach 20 Jahren auch nur noch wenig Sinn, die Ersatzteile sind dann auch alt. Das ist wie bei den modernen Autos, die vermutlich nur noch wenig als Oldtimer taugen werden, erst recht nicht die E- Autos.
2 x nuVero 7, 4 x AW-600, nuControl, nuPower D, Rotel rcd 1072
weitere Nubertboxen, kleine Dual-Drehersammlung
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steakhouse
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von steakhouse »

E Autos machen mehr Kilometer als Verbrenner. Vorurteile ahoi. Oldtimer laufen btw nur mit exzessiver Pflege lange.
Und es macht sehr wohl einen Unterschied. Defekte verursachen nicht durchgebranne Chips, sondern irgrndwelche Kleinteile wie Widerstände und co. Da macht es durchaus einen Unterschied, wie man diese spezifiziert.
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Andibuss
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von Andibuss »

steakhouse hat geschrieben:Daher meinte ich ja Top Hersteller. Das schließt imo Canton, Teufel und Nubert aus. Das war ja die Hypothese, dass sich aktive und hohe Preisklasse wegen der Anfälligkeit ausschließen. Wer viel Geld für einen Monitor ausgibt landet eher bei Genelec oder Neumann und da habe ich wenig Bedenken.
Ich meinte schon ab etwa 1.000/1.500 € je Box aufwärts. Da investiere ich doch lieber zusätzlich in einen geeigneten Verstärker, als in Aktivboxen, die ich im schlimmsten Fall bei einem Defekt ersetzen muss. Bei einem Verstärker tut das Austauschen finanziell meist weniger weh und ist auch deutlich unkomplizierter.
Receiver: Yamaha RX-A2080; Universalplayer: Sony UBP-X1000ES ; CD/SACD-Player Stereo: Marantz SA7003 , Plattenspieler: Pro-Ject Debut III, Tapedeck: Yamaha KX-300
Front: NuVero 60; Center: NuVero 70; Surround: NuVero 30; Subwoofer: 2x NuLine AW600
steakhouse
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von steakhouse »

Wie gesagt, bei den Top Herstellern (zB Genelec oder Neumann) habe ich da wenig Bedenken. Bei meinen Neumännern kann man btw auch die gesamte Elektronik hinten en bloc demontieren und tauschen.
Kurzum: Man kann aktive auch so bauen, dass die Lebenszeit kein Problem mehr darstellt. Bei den günstigen Dingern würde ich natürlich auch skeptisch sein.
Wenn ich mir aber anschaue, wie oft hier Lautsprecher gewechselt werden...


@ TS

Richtige Entscheidung nicht schon wieder neue LS zu kaufen. Man muss das auch mal sachlich sehen, ansonsten wird man zum Spielball. Den Vergleich der NV140 zu Hause mit den NV170 im Studio kann man vergessen, da die sich vollkommen anders anhören werden und unser Klanggedächtnis da einen Vergleich nicht zulässt. Dazu kommt auch immer, dass man erstmal beeindruckt ist, wenn man da einen riesigen LS vor sich stehen hat und sich das erstmal auch auf den Klang auswirkt, denn wir wahrnehmen.
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Re: Nuvero 140 vs. Nuvero 170

Beitrag von DukeNukem »

Dirk72Bot hat geschrieben:Hallo, mein erstes Posting hier ;-)

Ich habe es getan, einmal nach Duisburg gefahren und mir die 170er mal angehört.....und nun die Zweifel. Höre seit 2015 die Nuvero 140 und bin eigentlich auch sehr zufrieden, aber scheinbar packt die 170 wirklich nochmal eine Schüppe drauf, Instrumente und Stimmen klangen so, als wenn man sie berühren könnte. Abbildung ein eindeutiges plus. Bass kann die 140 ohne zweifel wirklich gut, aber bei der 170 klang das nochmal entspannter und lässiger. Hilfeeee und nun..... wechseln ? Mein Raum ist jetzt wirklich nicht groß (24qm),aber generell soll ja die 170 auch super in kleinen Räumen spielen . Hat jemand die 170 und einen ähnlich großen Raum ?
Kannst du mal ein Foto deiner Hörsituation in die Galerie hochladen?

Natürlich kann eine 170 auch in kleine Räume gestellt werden.

Das Bass Array ist ebenfalls über die gesamte vertikale verteilt und "modenfreundlich".
Zudem lassen sich alle 4 Bassreflex Rohre verschließen, schau mal in die Anleitung der 170.

Das Abbildungsverhalten der 170 ist bauartbedingt eben schon besser, wenn Decke und Seitenwände einigermaßen bedämpft sind und eine solide Grundakustik im Raum vorliegt.

Es ändert sich ja nicht der Hörabstand, ich kann 2 bis 2,5 Meter Stereodreieck mit einer 140 und oder einer 170 stellen.
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