nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Fragen und Antworten zu Nubert Boxen in klassischer Zwei-Kanal-Anwendung
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aaof
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von aaof »

@DukeNukem

Du hast schon Recht, von der Belastbarkeit kommt die B-60 nicht ganz an die 84 ran. Ich wollte damals auch die 84 haben, aber sie war nicht in der Nähe zu bekommen. Später gab es Angebote in Massen. Murphys Gesetz. :wink:

Aaaber :mrgreen: :lol: : meine B-60 kann dennoch extrem laut. Soll ich sagen warum? Ich habe ne fette Emotiva dran, die würde auch eine 140 ordentlich antreiben, aber das ist nicht der Clou. Der Kniff wäre das ATM. :twisted:

Damit kippt dir die nicht um. Die schlägt nicht an. Aber ich bin von solchen Pegeln mittlerweile weg. Ich sitze 1,40mtr entfernt, es lohnt nicht. Die Lauscher sollen ja heil bleiben.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von DukeNukem »

aaof hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 19:49 @DukeNukem

Du hast schon Recht, von der Belastbarkeit kommt die B-60 nicht ganz an die 84 ran. Ich wollte damals auch die 84 haben, aber sie war nicht in der Nähe zu bekommen. Später gab es Angebote in Massen. Murphys Gesetz. :wink:

Aaaber :mrgreen: :lol: : meine B-60 kann dennoch extrem laut. Soll ich sagen warum? Ich habe ne fette Emotiva dran, die würde auch eine 140 ordentlich antreiben, aber das ist nicht der Clou. Der Kniff wäre das ATM. :twisted:

Damit kippt dir die nicht um. Die schlägt nicht an. Aber ich bin von solchen Pegeln mittlerweile weg. Ich sitze 1,40mtr entfernt, es lohnt nicht. Die Lauscher sollen ja heil bleiben.
Ja früher waren viele Nubert Lautsprecher eben noch nicht so tief abgestimmt und wurden durch das Modul im Tiefgang erweitert, oder eben im speziellen Fall wie bei der nuLine 84 durch den Schalter, wobei hier der Schrittt ja zwischen Abstimmung und Schalter recht krass ist, aber sinnvoll.

Und ja bei der B-60 zieht man sich den +-3dB Punkt mit dem ATM Modul runter, sofort hat man mehr Pegel und möglicherweise auch weniger dröhnen.

Ich weiß die neuen Chassis in kleineren Gehäusen können das alles... tiefer abgestimmte Lautsprecher... aber aus meiner Sicht war es früher besser, lieber höheren +-3dB Punkt setzen und dann durch das Modul tiefer abstimmen.

Hatte ja lange Zeit die nuLine 102 mit / ohne ATM und jetzt eben wieder die nuBox 580.

Was die 580 bei ihrem 42 / 46 HZ 3dB Punkt an Pegel wegsteckt ist unfassbar, trotzdem fehlt mir da gar nichts im Tiefbass.

Der Bassschalter hebt 50 bis 100 Hz nochmals um 3dB an, was dem Klang eine gewisse Fülle gibt und die Box nicht so schlank bzw. linear spielen lässt, wobei die 580 insgesamt wuchtiger klingt als eine nuLine 102.

Die nuLine 102 zum Beispiel war sehr schlank abgestimmt, sehr neutral im Bass, ATM Modul war da schon Pflicht.

Naja ich bin nicht der Fan von Verschlankung, Verkleinerung, weniger Volumen und Wegfall von Schaltern und zu tiefer Abstimmung.

Warum heute in einer nuBoxx Serie keiner Schalter mehr sind, mir nicht verständlich die Argumentation.
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aaof
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von aaof »

@DukeNukem

Die Klangschalter waren für mich nie ein wirklich überzeugendes Kaufargument. Auch wenn es immer wieder so gern beworben wurde.

Warum? Weil sie mM. einfach unpraktisch sind. Einige konnte ich rein vom Gehör nichtmal unterscheiden. Man denke nur an den berühmten Mittenschalter (prägnant und neutral) bei den Veros. Ich habe es ja versucht, ich habe keine Unterschiede gehört. :eusa-shifty: Dann der Basschalter, ich will einfach nicht jedes Mal hinter die Box kriechen und dort umschalten. Dann passt was vlt. nicht, fange ich von vorn an. Nee, da müssen smartere Lösungen bei, solche wo ich das gar nicht machen muss.

Und in Zeiten von Dirac und Co. stelle ich die Schalter auf neutral ein und mache meine Messung. Danach verändere ich an den Schaltern eh nix mehr.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von CJoe78 »

@DukeNukem: Ich mag eine richtig neutral spielende Box genauso wenig, da ein schlanker Bass bei vielen Musiktiteln weniger Spaß macht.
Die Klangwahlschalter halte ich für überflüssig, da man diese Art der Klangveränderung mit jedem halbwegs brauchbaren EQ im Receiver erzeugen kann. Da steckt halt dasselbe Prinzip dahinter.
Man braucht für mehr Basspegel etwas mehr Verstärkerleistung.

Der Einfluss von +-3dB ist ohnehin nur im direkten Vergleich für denjenigen hörbar, der den Klang einstellt. Und dann ist ein Klangwahlschalter in den meisten Fällen zu grob, was die Feinjustierung des Klangs betrifft.

Für mehr Kickbass kann man die Boxen auch einfach näher an Wände stellen. Und statt ATM nehm ich lieber den Subwoofer.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von DukeNukem »

Sicherlich sind die Eingriffe der Schalter minimal, soll ja auch so sein.

Wir möchten uns ja auch nicht zu weit Weg von der Neutralität der Lautsprecher wegbewegen. :D

Aber je nach Modell werden da auch noch der Impedanzverlauf im Bass linearisiert, weitere Dämpfungsglieder oder Anpassungen des Gesamtfrequenzgangs zugeschaltet, zum Beispiel bei kompakteren Nubert Lautsprechern oder Dipolen.

Aber ja, so ändern sich wohl die Ansprüche der Kunden.

Eigentlich schade drum, war bzw. bin weiterhin ein Fan von sämtlichen Anpassungen über die Schalter.

Wird in meinen Augen auch speziell bei der 140er und 170er extrem unterschätzt, welche Kombinationsmöglichkeiten aus Reflexport verschließen und Schalterkombinationen möglich sind.

Ich meine da setzen sich ja nicht umsonst Leute bei Nubert hin... so Schalter und Kombinationsmöglichkeiten einzubauen ohne den Grundcharakter der Box zu verändern kostet ja auch ne Menge Zeit für die Abstimmung und benötigt Erfahrung.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von volker.p »

CJoe78 hat geschrieben: Mi 25. Jan 2023, 09:29 Für mehr Kickbass kann man die Boxen auch einfach näher an Wände stellen.
Meine Erfahrung ist genau entgegen. Weiter weg von der Wand, desto präzieser der Bass.
In Wandnähe wird der Bass eher matschiger, stärker ja, aber so wie aufgebläht. So jedenfalls mein Eindruck.

Passt aber grad alles nicht mehr so ganz zum Threadtitel....?...
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von CJoe78 »

Das kommt auch auf die Box an.
Ich hab ja die WS-14 vorne und die spielen durch die Wandnähe im Oberbass kräftiger. Die sind aber auch geschlossen und spielen von sich aus nicht sonderlich tief.

Tiefe Bassreflexboxen machen da eher Probleme mit Matsch. Es kommt aber natürlich auch immer darauf an, wo du sitzt. Bei dem ein oder anderen kann es helfen, muss aber nicht so sein. Ob der Bass von Wandnähe profitiert oder nicht, ist somit recht unterschiedlich.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von aaof »

@CJoe78

Das sehe ich ähnlich wie Volker. Und das du die gleiche Präzision mit Kompakten + Subwoofer vs. Standbox hinbekommst, wage ich etwas anzuzweifeln. Es geht bei einsprechender Aufstellung gut, aber eine Standbox kann das unter gleichen Bedingungen besser. Zumindest die Veros können es definitiv.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von CJoe78 »

@ aaof: Klingt der Bass etwas schwach, kann eine Betonung des Basses über ein leichtes Heranrücken an die Wände durchaus funktionieren. Mehr hab ich nicht gemeint. Das eine wandnahe Eckaufstellung wie bei mir mit Standboxen schnell matschig klingt, ist auch klar.

Mein Zimmer ist sehr speziell. Standboxen funktionieren nicht, da ich für meine gewünschte Heimkino-Stereobreite zwangsläufig nah in die Raumecken gehen muss.
Bassreflex-Standboxen klingen in meinem Zimmer grundsätzlich schlecht. Ich hatte somit keine andere Wahl, als die WS-14 mit Subwoofer zu kombinieren und das funktioniert hier richtig gut.

Das Ergebnis ist ein knackiger und druckvoller, präziser Bass trotz der Raumecken. Ich hab ja auch die X-3000 am PC-Sitzplatz weiter hinten und die können mit dieser Kombi auch im Musikbetrieb hinsichtlich Spaßfaktor nicht mithalten.

Zudem ist mein Sitzplatz so gut es geht auf jeden Zentimeter hin optimiert, dass der Bass alle von mir gewünschten Anforderungen erfüllt. Ich sitze halt so perfekt, dass es genau dort perfekt klingt.

Es erübrigt sich der Vergleich mit anderen Standboxen, da diese wie erwähnt in meinem Zimmer an der gewünschten Position nicht funktionieren können. Die zweite Raummode wird dabei so stark angeregt, dass ein anständiger Bass ein Wunschtraum bleibt.

Eine weitere, hörbare Steigerung ist in diesem Raum kaum noch möglich. Bestenfalls könnte ein Frontfire-Subwoofer ohne Bassreflex einen Hauch mehr Präzision für den Musikbetrieb mit reinbringen. Wobei ich mit dem jetzigen Ergebnis nahezu 100%tig zufrieden bin.

Und ich bin was den Klang betrifft recht anspruchsvoll.
Wenn etwas nicht passt, hör ich das raus, In einer besseren Raumsituation möchte ich nicht anzweifeln, dass eine reine Stereolösung ohne Subwoofer im direkten A/B Vergleich noch präziser spielen kann. Aber auch damit funktioniert es nur am Referenzplatz und nirgendwo sonst.
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Re: nuLine 244 oder nuBoxx B-70

Beitrag von Chris 1990 »

Ich denke hier kommen nicht ganz die Worte an wie sie gemeint sind.

Ich behaupte dass der Kickbassbereich zwischen grob 80-200 hz liegt.
Der frequenzbereich der für den Kick im Magen sorgt, kann durch den Abstand mithilfe der raummoden verändert werden.
Raummoden zu nutzen bedeutet gleichzeitig aber auch immer ein längerer Nachhall, also wird aus einem kurzen Kick, ein langes brrrr.
Also dröhnt es .

Ein guter Kick, wie ich ihn beschreiben würde, kann sogar recht unangenehm sein.
Der Brustkorb nimmt den Kick auf und es kann sich komisch anfühlen,
Ein Beispiel was ich meine ist zum Beispiel der Track ,,Selema (PoPo) von Musa Keys,,
Sehr knackige Bässe sowohl im Kickbass/Oberbassbereich als auch ein sehr knackiger Tiefbass. Eine gute Aufnahme wie ich finde. Bei mir allerdings dringt das erst bei hohen Pegeln durch den Körper.
Gruß Chris

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