Re: Frage zu Bi-Amping
Verfasst: Mo 1. Aug 2011, 18:22
Wie wär's im Zweifel mit anstecken und hören, wo was rauskommt? 
Boxen, Tontechnik und Klangphilosophie
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Meine erste Erfahrung zum Thema Bi-Amping sah so aus:g.vogt hat geschrieben:Mal ganz unideologisch: Probiers doch aus! Natürlich musst du fürs Biamping die Brücken an den Boxen herausnehmen, sonst gibts tatsächlich einen Kurzschluss. (...)
So, wie der Technikfan weiß, ist insbesondere der Mittenbereich für das räumliche Wahrnehmen bei Stereo wichtig. Der Subwoofer filtert nun aktiv durch seinen Hochpass (80Hz oder so ähnlich) alles darunter aus dem Signal. Damit wird er zu AMP1, der Creek also zu AMP2. Der Unterschied, dieses "plastische in den Raum stellen" - und das ist es, was mich an dem Thema High End fasziniert - war für unerfahrene Hörer sofort nachvollziehbar. Horizontales bi-Amping ist kein Voodoo, sondern gerade kleinere und nicht so 1000% laststabile Verstärker profitieren davon. Der Creek atmete regelrecht auf, nachdem ich ihn vom Bassbreich befreit hatte.g.vogt hat geschrieben:Das Thema wurde und wird immer kontrovers diskutiert, da mag ich gar nichts zu sagen.
Das kommt auf deinen AVR, deine Lautsprecher und den Preis der Kabel an.endurance hat geschrieben:Ich hab auch eine Frage zum Biamping...
Die meisten neuen AVRs unterstützen ja Bi-Amping, haben 9 Endstufen... ich brauche aber nur 5 davon, sollte ich das Bi-Amping nun nutzen, oder mir das Geld für die Lautsprecherkabel sparen?