flatecke hat sich hier ein wenig unsauber ausgedrückt.Eisholz hat geschrieben:Da würde ich gerne widersprechen.flatecke hat geschrieben:Gibt es. Hinten wirken auf die Reifen immer höhere Kräfte. Egal ob Fronttriebler oder Heck-. Auch, wenn ein weit verbreiteter Irrglaube das anders sieht.Bei jedem Bremsvorgang werden die Vorderräder stärker belastet. Deshalb geht das Fahrzeug beim Bremsen doch vorne in die Knie. Außerdem haben die meissten PKW das höchste Gewicht auf der Vorderachse,da der Motor usw. meist vorne liegen.
Gruß,Torsten
Entscheidend für die Richtungsstabilität des Fahrzeugs, sowohl in Kurven, wie auch bei Geradeausfahrt sind die Seitenführungskräfte der Hinterachse. Blockierende Räder bei einer Bremsung oder Überschreitung der Haftreibung zwischen Reifen und Fahrbahn ("zu schnell in der Kurve") können abrupt zu einem nicht mehr kontrollierbaren Fahrverhalten führen (Fahrzeugheck bricht aus, Übergang zum Schleudern). Diese Seitenführungskräfte fallen bei unzureichender Profiltiefe besonders stark und dann schlagartig ab. Ein Fahrzeug, welches über die Vorderräder zum Kurven-Außenrand schiebt ("Untersteuern") kann problematisch sein.
Mehr als problematisch ist es aber, ein ausbrechendes Fahrzeugheck ("Übersteuern"), in solchen kritischen Fahrsituationen durch Gegenlenken wieder auf den gewünschten Kurs zu bringen.


