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Verfasst: Mo 23. Okt 2006, 21:34
von floyd
kabelklang gibt es!

Verfasst: Mo 23. Okt 2006, 21:55
von TomTom
eyeball hat geschrieben:Normalerweise schaffen das nur Planeten, Sonnen oder schwarze Löcher durch ihre Gravitation.
Oder ich. :?
Mist, sollte mal wieder Sport machen :lol: :wink:

Gruß Tom

Verfasst: Mo 23. Okt 2006, 22:08
von rodriguez69
kabelklang gibt es!
Wer will das bestreiten?

Hier steht es schwarz auf weiß (Preisangaben sind ca-Werte):
- "Frisch, Explosiv und quicklebendig mit toller Transparenz und straffen Bässen" - 2x2,5 versilbert
- "Auch bei größeren Längen kraftvoll, knackig mit guter Höhenzeichnung" - gleiches Kabel, allerdings 2x4,0
- "Ein SPITZENKABEL mit feinster Klangstruktur in allen Bereichen. Offene saubere Höhen mit klaren Konturen" - anderer Hersteller 2X2,5 versilbert
- Ein tolles High-End-Kabel im Kupfer-Silber-Mix, mit einer überzeugenden Räumlichkeit und Transparenz" - wieder anderer Hersteller 4X4,0 versilbert 9€/m
- "Wie 'vorheriges', jedoch 4-polig mit noch mehr Grundkörper und eindrucksvoller Agilität." - wie oben, nur etwas teurer 12€
- "Frisch, quirlig und faszinierend detailreich. Klare, offene Klangfarben." 2X3,0 - 14€/m
Vielleicht noch ein Netzkabel? Nein? Doch?
Voila:
- "'NRGa' glänzt durch Ruhe, Sachlichkeit und Transparenz bei gleichzeitiger verbesserter Detailauflösung und räumlicher Tiefe"
- "Das Kabel ist geeignet auzuzeigen, wie sehr ein Stromkabel Einfluss auf Klanggeschehen und Musikalität nehmen kann. Das Resultat ist ein phänomenal sauberes und ausgeglichenes, geschmeidiges Klangbild.
Als G-Saite auf meiner Akustik: Frisch, Spritzig, mit einer Extraportion Bass. Sehr ausgewogenes Klangbild mit tollen Klangfarben und sehr guter Durchzeichnung.

High-End-Kabel ist eigentlich auch schon ein Kalauer. Wo doch HiFi, was Kabel angeht, ein absoluter Low-End-Anwendungsbereich für Kabel ist.

Re: Hifi-Anekdoten

Verfasst: Di 24. Okt 2006, 10:14
von Bravado
rodriguez69 hat geschrieben: Dennoch: Hier noch eine umfassende Anleitung zur Optimierung des Klangs. Es dauert zwar mehrere Monate, bis man wirklich alles gemacht hat, aber:
Sie werden staunen
Verdammt ... ich bin beim Lesen eingeschlafen ...
... ist das sehr schlimm? 8O
:lol:

24hours hat geschrieben:Also mein Favorit ist ja:
Bei selbstgebrannten CDs immer darauf achten, dass die besten Lieder zum Schluß kommen. Hier ist der Radius der Tonspur größer, es kommt also dem Ideal einer geraden Linie näher. Musik im Außenbereich einer CD klingt dadurch transparenter und detailreicher. Gegebenenfalls einfach leere Audiotracks einfügen.
Da habe ich dann wirklich vor Lachen unterm Tisch gelegen! :lol: :lol: :lol:

Best wishes,
Michael
Die Erklärung dafür liegt doch auf der Hand:
bei den Anfangstitel liegt der Laser voll in der Kurve ... ist doch logisch dass es da schlechter klingt ...
... Banause ! ... :lol:
:wink:
rodriguez69 hat geschrieben: (...) knackig (...)
Ich wusste gar nicht, dass man die essen muss ...
:lol:

Re: Hifi-Anekdoten

Verfasst: Di 24. Okt 2006, 10:59
von rodriguez69
Bravado hat geschrieben:
rodriguez69 hat geschrieben: Dennoch: Hier noch eine umfassende Anleitung zur Optimierung des Klangs. Es dauert zwar mehrere Monate, bis man wirklich alles gemacht hat, aber:
Sie werden staunen
Verdammt ... ich bin beim Lesen eingeschlafen ...
... ist das sehr schlimm? 8O :lol:
Wer ist hier der Banause?
Bravado hat geschrieben:
rodriguez69 hat geschrieben:(...) knackig (...)
Ich wusste gar nicht, dass man die essen muss ... :lol:
Hifi ist eben was für waschechte Gourmets. Sagen viele Anbieter ja auch.
A propos waschen: CDs schleudern?
Das ist der Ultra-Klarifizierer. Betrieben wird er mit einem 12-Volt-Netzteil. Nach Drücken der roten Starttaste wird die CD für die erforderliche Zeit "geschleudert".
(Und jetzt kommt's:)
Zur Freude (?) von wissenschaftlich gebildeten Menschen hier die vom Hersteller gegebene Erklärung für die Wirkungsweise des Gerätes:
Durch die schnelle Rotation der CD über einem Magnetfeld wird die elektrostatische Aufladung der CD verwirbelt. Dadurch wird bei der Abtastung im Spieler dessen Abtasteinheit nicht mehr durch die positiven und negativen elektrostatischen Felder in Unruhe versetzt. So kann mehr Information von der CD ausgelesen werden. Es müssen weniger Daten von der Fehlerkorrektur ergänzt werden. Das Ergebnis ist eine bessere Wiedergabe.
Nun, man kann es glauben, man kann es anzweifeln - oder man testet die Wirkung ganz einfach.
Und die Erde ist doch eine Scheibe. Das ist Wissenschaft nach modernsten Erkenntnissen. Dabei kommen keine Technologien aus der Raumfahrt, sondern welche aus der Waschmaschinenindustrie zum Einsatz. Das Prinzip des Schleuderns ist für CDs gänzlich neu! Wer von Euch hat schon einmal eine sich drehende CD gesehen? Ich nicht. Der Tipp für Sparfüchse! Einen Magneten unter oder über den CD-Player legen, natürlich direkt am Laufwerk. Die Präzision, dieser Grundtonbereich, diese Ausdauer und Unangestrengtheit. Der Ultra-Klarifizierer ist der Weichspüler in der Hifi-Welt.
Edit: Außerdem ist das die perfekte Erklärung dafür, dass es außen besser klingt. Durch die Zentrifugslkräfte wandern die Informationen auf der CD nach außen. Das heißt: Auch wenn der Laser trotz Kurvenlage ordentlich auslesen würde, er würde dort nichts finden, es wurde alles nach außen geschleudert.

Verfasst: Di 24. Okt 2006, 11:30
von Bravado
rodriguez69 hat geschrieben: (...) oder man testet die Wirkung ganz einfach.
... das hab' ich sogar mal gemacht ...
von Wirkung weiß ich nichts, aber lustig war's ... :lol:
das Teil erinnerte mich an ein Spielzeug aus Kindertagen:
wer kennt noch diese kleinen Propeller?
Nur dass die CDs bescheidene Flugeigenschaften haben ... :?
Die Behauptung von wegen "Frisbee" ist also eine glatte Marketinglüge!! :evil:

Verfasst: Di 24. Okt 2006, 11:38
von rodriguez69
Bravado hat geschrieben:CDs bescheidene Flugeigenschaften ... Marketinglüge
Das ist wie mit den Boomerangs, die nur 2 Enden haben, die nicht zurückkommen. (Nur die mit 3 kommen zurück.) Diese Verbrecher! Die Flugeigenschaften einer CD könnte man aber auch tunen. Mit so einer Auflagematte kann man die Form eines Flügels annähern, wodurch Auftrieb ermöglicht wird. Das Klangbild wird dadurch leichter und luftiger - logisch.

Verfasst: Mi 25. Okt 2006, 10:45
von BillyBlue
Hallo,

falls noch nicht geschehen, muss ich bei einem solchen Thread immer auf meine Lieblings-Voodoo-Seite hinweisen :

http://www.bpes.de/de/boxentransformer.html
Veränderungsmöglichkeiten:

Unordnung wandelt sich zu Ordnung
zeitrichtiges Hören der Musiksignale
wahrheitsgetreue Abbildung von Klangdimensionen
jeder Ton schafft sich seinen eigenen Raum
Erweiterung der Dimensionswahrnehmung des Zuhörers außerhalb vom Musikgeschehen
Musikwahrnehmung wird zum meditativen Erlebnis
im Musikerleben haben Sie die Möglichkeit, sich anzunehmen, wie Sie sind
Erinnerung an den Ursprung des Lebens werden geweckt
eine grundsätzliche Veränderung Ihres Weltbildes
Ist zwar hier ein wenig off-topic (da keine neuen Ausdrücke vorhanden), aber auf jeden Fall sehr amüsant zu lesen. Viel Spaß :!:

ciao
Stefan

Verfasst: Mi 25. Okt 2006, 10:59
von Bravado
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Einfach genial!
Meine Lieblingsstelle:
Gegenüber dem lackierten Holz-Transformer klingt der Kunststoff-Transformer absolut neutral. Für einige Menschen ist diese gewaltige Zunahme an Energieordnung bereits zu viel. Sie berichten, dass sie es nicht ertragen könnten, da bei ihnen zu viele Gefühle aufgewühlt würden und damit das Erleben zu intensiv wäre.
Einfach genial ...

tränenwegwisch

Verfasst: Mi 25. Okt 2006, 11:03
von boddeker
BillyBlue hat geschrieben:Ist zwar hier ein wenig off-topic ...
Aber überhaupt nicht! Im Gegenteil, es stellt eine sinnvolle Ergänzung dessen dar, was rodiguez in mühevoller Kleinarbeit zusammen getragen hat. Gerade solche Beiträge machen es überhaupt erst möglich Musik auf einem halbwegs annehmbaren Niveau zu hören!
Ich werde dir auf ewig dankbar sein für diesen Link!
Hab mir gleich ein paar der Energietransformern bestellt, ich denke die zwei Riesen sind gut angelegt. Bild