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Serien-OffTopic - Alles über Serien

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Andibuss
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Andibuss »

Celsi_GER hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 09:42 Hallo Andibuss,
ich verstehe Dein Problem mit meiner zu pauschalen Kritik und habe vor, am Beispiel "Picard" Argumente für meine profunde Enttäuschung zu liefern - aber ich muss hier um Geduld bitten, das wird lang.
Nicht nötig! Wenn's nicht gefällt, dann ist das so. Man beobachtet aber leider viele Leute, die versperren sich den neuen Serien, weil eine heilige Kuh geschlachtet wird. Das war schon damals bei TNG so, wobei die Serie im Rückblick auch erst dann richtig gut wurde, als man sich von den Erzählfäden von TOS gelöst hat. Picard hat eine andere Erzählstruktur, aber glücklicherweise nicht den 80jährigen, der in Sachen Geschwindigkeit und Kraft alle in den Schatten stellt, sondern eher einen Picard, der andere angewiesen ist, um seine Ziele zu erreichen.
Nur soviel schon mal: Nach Folge 1 habe ich noch gejubelt "Star Trek is back", die paar Details, die mir schon in dieser ersten Folge gegen den Strich gingen, waren verkraftbar.
Hier waren vor allem die vielen Cameos problematisch, wobei man manche Gesichter auch gerne gesehen hat.
Was die Filme angeht, geht's schnell: ich konnte mich nur schwer damit anfreunden dass eine Bande supercooler Blagen die Enterprise führt und Spock mit Uhura rummacht. Das ist für einen Trekkie der ersten Stunde kaum verdaubar.
Abgeschaltet habe ich aber erst, als Scotty in riesigen Wasserrohren durch den Maschinenraum gespült wurde, als sei die Enterprise ein Klärwerk. Ich denke, bei sowas muss man einfach das Gehirn ausschalten und es nicht weiter hinterfragen - und das will mir als "wissenschaftlich interessierter Mensch", der auch gerne mal "Hard SciFi" liest, nicht gelingen.
Die "alten" Serien/Filme waren da für mich viel "bekömmlicher", denn a) war die Tricktechnik da noch lange nicht so weit und b) hat man da noch nicht versucht, auf das "Action an - Hirn aus" Prinzip aufzuspringen, das meiner Ansicht nach von Marvel eingeführt wurde und das Niveau von SciFi allgemein so weit Richtung planetarer Kern gezogen hat, dass Perlen wie "Interstellar" oder "Arrival" sehr selten geworden sind.
Das unterschreibe ich komplett. Den aktuellsten Film aus der "Neuzeit" habe ich noch nicht einmal gesehen.
Zu Discovery:
Ich habe bis Folge 6 durchgehalten, dann wars vorbei.
Ich konnte nicht verdauen, dass Klingonen nun zum 4. Mal in der Geschichte ihr Aussehen gewechselt haben, dass die Phaser nun klingen wie auf dem C64 komponiert und alles so synthetisch, so unverholen CGI generiert aussah.
Ha! Jaja, die Klingonen! (Deshalb hat man die bei Discovery dann wohl auch wieder abgeschafft) Das hat mich beinahe auch dazu gebracht, die erste Staffel einzustellen. Immerhin habe ich zwei Anläufe gebraucht, sie zu sehen. (Allerdings hatte Worf die erste Verwandlung doch super erklärt ("We do not discuss it with outsiders!")
Am schlimmsten fand ich aber die Hauptdarstellerin Michael irgendwas, die bei aller gespielten und unglaubwürdigen Coolness trotzdem nur einen Gesichtsausdruck zu kennen schien: "Ich muss gleich weinen"


...und das bessert sich leider nicht...
Trotzdem habe ich später Picard eine Chance gegeben und alle 10 Folgen geschaut. Ich hoffte nämlich permanent, dass die Serie noch die Kurve kriegt. Ich hatte zwar zuvor nie Probleme mit neuen Ablegern, konnte mich im Gegensatz zu einigen Freunden sofort mit DS9, VOY oder ENT anfreunden, muss aber zugeben: Alle ST Serien haben ein paar Folgen gebraucht, bis sie ihren "Flow" gefunden haben. Bei DS9 kann ich sogar verstehen, dass einige es ganz ablehnen, denn DS9 war lange Zeit sehr... "philosophisch" und "actionarm" unterwegs, das mag nicht jeder. Erst der Dominion-Krieg hat da etwas mehr Schwung rein gebracht, und das war, glaube ich, erst in Season 5.
Wobei ich sogar so weit gehen würde, dass keine Serie (außer TOS und eben Picard) bereits in der ersten Staffel wirklich gut war. Bei TNG wurde es mit Dr. Pulaski besser (die dann leider wieder gehen musste) und erst ab Staffel 4 wirklich gut, DS9 benötigte auch die erste Staffel zum Warmlaufen, wobei ich den philosophischen Anstrich gar nicht so schlecht fand - in Discovery Staffel 3 ging man ebenfalls ein wenig in diese Richtung. VOY blieb dann leider bis zum Ende Durchschnitt, währen ENT bereits in der ersten Staffel meine Zustimmung fand und dann richtig zulegte, als ein durchgängiger roter Faden erschien.
Warum ich nicht glaube, dass sich Star Trek Picard noch zum Guten wenden wird, lesen Sie hier in der nächsten Folge von "Celsi meckert über Star Trek" :D

(das ist schon wieder viel länger geworden als geplant, aber das Thema regt mich einfach auf :))
Ja, aufgeregt habe ich mich über mein Lieblingsfranchise auch schon oft... :wink:
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Weyoun
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Weyoun »

Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Dass das System des "Planeten der Woche" ausgedient hatte, merkte man spätestens bei Voyager.
Selbst bei Enterprise mit Captain Archer gab es in den ersten zwei Staffeln regelmäßig "Planeten der Woche". Erst mit der dritten Staffel, als man eine komplette große Geschichte erzählt hat, schwenkte man um. Doch weil der Durchschnitts-Amerikaner das nicht akzeptiert hatte (oder intellektuell damit überfordert war), hat man in der vierten und letzten Staffel wieder auf "Planet der Woche" gesetzt, was die Serie aber leider nicht vor der Absetzung bewahren konnte.
Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Es war daher dringend erforderlich, dass die neuen Serien einen neuen Ansatz bekamen und einen weiten Faden spinnen konnten.
Mittlerweile akzeptiert das Publikum solche Serien, Enterprise kam dafür leider zehn Jahre zu früh.
Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Picard halte ich für eine der besten Star-Trek-Serien und die beste erste Season einer Star-Trek-Serie generell, wenngleich es etwas weniger Gastauftritte auch getan hätten. Da warte ich gespannt auf die zweite Staffel.
Picard ist in der Tat top, wenngleich ich mit dem Staffelfinale nicht so ganz einverstanden bin. Mir blutete das Herz.
Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Mit Disovery bin ich noch nicht so ganz warm geworden. Offensichtlich sucht sich die Serie auch noch selbst, wie man an den immer neuen Ansätzen und Stimmungen der einzelnen Staffeln sehen kann. Mal schauen, was da noch kommt. Ein leichter Aufwärtstrend ist jedenfalls spürbar.
Ja, mit dem Zeitsprung in der dritten Staffel ist die Discovery da gelandet, wo sie meiner Meinung nach auch hingehört. Die ersten beiden Staffeln in der Zeit von Captain Pike waren meiner Meinung nach völlig unstimmig.
Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Den Pike-Spin-Off finde ich höchst spannend und wäre enttäuscht, wenn er tatsächlich exklusiv bei Sky liefe.
Na mal schauen, ob er nicht nach einem Jahr jeweils doch bei Amazon und Co. zum Abruf bereit steht. Notfalls warte ich halt ein Jahr (wenn ich mir überlege, dass TNG in den USA 1986 heraus kam und im ZDF erst nach der Wende ausgestrahlt wurde, haben wir heute doch geradezu goldene Zeiten). :wink:
Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Die ebenfalls angekündigte CGI-Serie sehe ich mit gemischten Gefühlen, werde aber, wenn sie nicht exklusiv bei Sky läuft, sicherlich mal reinschauen.
Antesten schadet nicht, sehe ich genauso.
Andibuss hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 07:06 Wünschen würde ich mir, das jemand mal den Faden des Temporal Cold War aus Star Trek: Enterprise aufnehmen würde (übrigens eine IMHO sträflich unterschätzte Serie). Das Ende der Season 2 von Discovery schien dafür wie gemacht; leider entschied man sich dann für einen anderen Weg (der aber auch etwas für sich hatte).
Bitte nicht, diese "never ending Story" hat mich schon damals regelmäßig zur Weißglut getrieben, weil man der Auflösung niemals näher gekommen ist. Enterprise war echt top, der temporale kalte Krieg weniger.
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Celsi_GER
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Celsi_GER »

Ich muss feststellen, unsere Meinungen liegen doch nicht so weit auseinander, wie ich anfangs dachte.
Deswegen will ich trotzdem noch "kurz" was zu Picard schreiben, fasse mich dann aber deutlich kürzer (hoffentlich).
Mich stört es nicht so sehr, dass Picard nun alt ist. Und auch nicht der dystopische Ansatz. Mich stört, dass der Unterschied zu vorher, der "Cut", so harsch ausgefallen ist.
- Starfleet und die Föderation ethisch in die Steinzeit zurückgefallen und sogar so "unfähig", sich eine Tal Shiar (war sie doch, oder, ist ja nun schon eine Weile her) als Sicherheitschef zu halten.
- Picard: Früher energischer Captain, nun wirkt er eher hilflos bzw. stellenweise mitleiderregend. Verändert das Altern einen Menschen so heftig?
- Data: Wollte früher immer ein Mensch sein, nun will er tot sein, obwohl er "gerettet" werden könnte. Das Dilemma dahinter, nämlich dass ein sichtbar gealterter Brent Spiner den Data eigentlich nicht mehr spielen kann, ist mir natürlich bewusst.
- Seven: Von Janeway mühevoll "aufgezogen" und mit Ethik und Unrechtsbewusstsein ausgestattet. Ist nichts mehr von übrig, sie ballert nun jeden um, der ihr krumm kommt.
- Raffi: Zu kaputt, um glaubwürdig zu sein.
- Der Pilot (Cabrera?). Han Solo Verschnitt, finde ihn trotzdem einigermaßen gelungen. Auch seine Alter Ego Hologramme sind eine nette Idee.
- Agnes: Der Jar Jar Binks der Serie. Nervig und nicht lustig.
- Die romulanische Sackelfe mit dem übergroßen Buttermesser: Nervig.
- Riker: Vom Captain der Titan zum pizzabackenden Eremiten mit Tochter Pocahontas. Kann aber flugs wieder in ein Schiff gesteckt werden, um die romulanische Flotte aufzuhalten.
- Troi: Würdevoll gealtert und noch am nächste an ihrem vorherigen Charakter dran.
- Soji/Dahj : Fand ich gar nicht so schlecht. Zumindest nicht, bis ihre ganzen schlecht kostümierten Schwestern gegen Ende auftauchten.
- Der romulanische Agent und seine laszive Schwester: Ging so, die Schwester war auf jeden Fall was fürs Auge.

Aber schwerer als die Charaktere nervten mich die unzähligen Logikfehler:
- Wie kann eine Nova, die i.d. R. auf ein Planetensystem beschränkt ist, das gesamte romulanische Imperium auslöschen.
- Und die Romulaner waren zwar nicht in der Lage, sich selbst zu helfen, hatten dann aber 200 Warbirds incl. Besatzung in irgendeiner Tiefgarage gebunkert für den Schlag gegen die Synths?
- Die Romulaner arbeiten jahrzehntelang auf ihren finalen Schlag gegen den Zerstörer hin und lassen sich das dann kurz vor dem Ziel von Pizzabäcker Riker und einer unglaublich schlecht animierten Föderationsflotte ausreden?
"Na gut, dann lassen wir es halt, war ja sowieso keine so tolle Idee. Und die Warbirds sind ja auch nur geleast, wenn wir die mit Phasertreffern zurückgeben, müssen wir sicher tüchtig draufzahlen. Und wo sollen wir das denn hernehmen mit zerstörtem Imperium und so... also bye dann und nichts für ungut."
- Machdem diese unsäglichen Raumkampforchideen den Borgwürfel runtergeholt haben, war der strukturell noch voll intakt?
- Der Endgegner, diese extradimensionalen Synth-Baggerkettenwürmer war nicht nur unglaublich schlecht, sondern zum Glück auch schnell wieder verschwunden.
- Der Androiden Zirkus auf dem Planeten zum Schluß und Picards pathetisches Ende und seine wundersame Wiedergeburt als Golem wird ja sogar von den "Fans" der Serie kritisch gesehen...

Ganz ehrlich, ich habe Angst davor, wie sie Q in der 2. Season verunstalten werden.
Ich werde die ersten 15 Minuten von Season 2 wohl gucken. Und wenn Q darin nicht umgehend die gesamte Season 1 als Alternative-Reality Streich seinerseits entlarvt und so Platz schafft für einige dringend benötigte Korrekturen an der Serie, bin ich sofort wieder raus.

So, sorry nochmal, ich lasd es jetzt gut sein. Hoffe ich. Am besten antwortet ihr nichts :) :) :)


Übrigens, Fanfact, wird die Veränderung der Klingonen von TOS zu TNG in einem der TNG Romane erklärt. Ich habe ihn seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr gelesen, es war eine Krankheit oder Seuche, die global die DNA der Klingonen verändert und zum neuen Aussehen geführt hat. Tatsächlich schämen sich die Klingonen dafür, das passt zu Worfs Statement.
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Gott ist groß, der Mensch ist klein - ich muss wohl dazwischen sein. :lol:
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Weyoun »

Celsi_GER hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 16:29 - Wie kann eine Nova, die i.d. R. auf ein Planetensystem beschränkt ist, das gesamte romulanische Imperium auslöschen.
Je nachdem, was für ein Sternentyp der zur Nova gewordene Stern vorher war, kann eine Nova oder aber auch der "Reststern" auch Nachbarsysteme in wenigen Lichtjahren Entfernung unbewohnbar machen. Die kreisförmige Abstoßung der Sternhülle mit sagen wir mal maximal 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit sollte erst einmal eine ganze Weilte lang ungefährlich sein für Nachbarsysteme, doch sollte es in Rahmen der Supernova zu einem Gamma-Burst an den Polen des sterbenden Sterns kommen (bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit und ist stark gebündelt, ähnlich einem Laser), dann kann dieser nach ein paar Jahren auch Planeten von benachbarten Sonnensystemen unbewohnbar machen (die Atmosphhäre wird komplett zerstört).
Celsi_GER hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 16:29 So, sorry nochmal, ich lasd es jetzt gut sein. Hoffe ich. Am besten antwortet ihr nichts :) :) :)
Zumindest möchte ich noch anmerken, dass es eine Spoiler-Funktion gibt, denn es soll auch Leute geben, die hier mitlesen und die Serie noch nicht gesehen haben.
Celsi_GER hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 16:29 Übrigens, Fanfact, wird die Veränderung der Klingonen von TOS zu TNG in einem der TNG Romane erklärt. Ich habe ihn seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr gelesen, es war eine Krankheit oder Seuche, die global die DNA der Klingonen verändert und zum neuen Aussehen geführt hat. Tatsächlich schämen sich die Klingonen dafür, das passt zu Worfs Statement.
Die Erklärung hierzu ist bereits viel älter als TNG! Der Vorfahre von Dr. Noonien Soong, dem Vater von Data, hat im Archer-Universum lange vor Kirk mit den Klingonen experimentiert, was dann dazu führte, dass in der Kirk-Ära ein Teil der Klingonen (aber nicht alle) so aussahen, wie sie aussahen.
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Andibuss »

Celsi_GER hat geschrieben: Mi 18. Aug 2021, 16:29 Ich muss feststellen, unsere Meinungen liegen doch nicht so weit auseinander, wie ich anfangs dachte.
Deswegen will ich trotzdem noch "kurz" was zu Picard schreiben, fasse mich dann aber deutlich kürzer (hoffentlich).
:laughing-rofl: :laughing-rofl: :laughing-rofl: , der war gut...!
Mich stört es nicht so sehr, dass Picard nun alt ist. Und auch nicht der dystopische Ansatz. Mich stört, dass der Unterschied zu vorher, der "Cut", so harsch ausgefallen ist.
Es ist ja auch ordentlich Zeit vergangen.
- Starfleet und die Föderation ethisch in die Steinzeit zurückgefallen und sogar so "unfähig", sich eine Tal Shiar (war sie doch, oder, ist ja nun schon eine Weile her) als Sicherheitschef zu halten.
Auch das fand ich jetzt nicht so weit hergeholt.
- Picard: Früher energischer Captain, nun wirkt er eher hilflos bzw. stellenweise mitleiderregend. Verändert das Altern einen Menschen so heftig?
Das Altern und die Erfahrungen, die dann wohl nach Eintritt in den Ruhestand über ihn als Erinnerungen hereingebrochen sind. Ich fand die Entwicklung jedenfalls nicht unlogisch.
- Data: Wollte früher immer ein Mensch sein, nun will er tot sein, obwohl er "gerettet" werden könnte.
Menschen müssen halt irgendwann sterben. Man kann es auch als den Abschluss der "Menschwerdung" Datas begreifen.
- Seven: Von Janeway mühevoll "aufgezogen" und mit Ethik und Unrechtsbewusstsein ausgestattet. Ist nichts mehr von übrig, sie ballert nun jeden um, der ihr krumm kommt.
Seven hat Voyager gerettet (also als Serie) und war auch hier - wie ich finde - fomidabel .
- Raffi: Zu kaputt, um glaubwürdig zu sein.
- Der Pilot (Cabrera?). Han Solo Verschnitt, finde ihn trotzdem einigermaßen gelungen. Auch seine Alter Ego Hologramme sind eine nette Idee.
- Agnes: Der Jar Jar Binks der Serie. Nervig und nicht lustig.
Kann ich voll und ganz unterschreiben!
- Riker: Vom Captain der Titan zum pizzabackenden Eremiten mit Tochter Pocahontas. Kann aber flugs wieder in ein Schiff gesteckt werden, um die romulanische Flotte aufzuhalten.
Ja, über seine Rolle sollte das Tuch des Schweigens gelegt werden...
- Troi: Würdevoll gealtert und noch am nächste an ihrem vorherigen Charakter dran.
Wie bei Seven...
Aber schwerer als die Charaktere nervten mich die unzähligen Logikfehler:
Logikfehler in Science Fiction suche ich schon gar nicht mehr. Daher hat man es dann mit dem Nerven deutlich leichter.
Ganz ehrlich, ich habe Angst davor, wie sie Q in der 2. Season verunstalten werden.
Auch wenn ich mich jetzt in die Nesseln setze: Ich fand die Q-Folgen regelmäßig die langweiligsten Folgen im Star-Trek-Universum. Ich hoffe, sein Auftritt wird zeitlich passend beschränkt, wonach es leider nicht aussieht. (Und zum Thema Logikfehler: Schaut man sich John De Lancie an, ist er nicht jünger geworden. Auch wenn De Lancie beneidenswert gealtert ist: Warum sollte er anders erscheinen als damals? Um Picard näher zu stehen? Und da auch Guinan wieder erwartet wird: Mit einem Alter von mehreren 100 Jahren sah Guinan aus wie Mitte 30, mit jetzt mehreren 100 Jahren plus 33 wird sie wie Mitte/Ende 60 aussehen. Was man bei Data glattgebügelt hat, wird man hier wohl kaum machen (Ich glaube nicht, dass Whoopie Goldberg die Rolle dann akzeptiert hätte).
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Weyoun »

Q aus dem Q-Kontinuum wird wieder dabei sein? Welcher Q? Q, Q, Q oder doch eher Q? :mrgreen:
Er/sie/es ist allmächtig und kann den Menschen in jeder Gestalt gegenübertreten, warum nicht auch in einem würdigen Alter gegenüber den gealterten Protagonisten? Ich sehe da keine Probleme.

Bei einer Jahrhunderte alten El-Aurianerin, die in nur 35 Jahren plötzlich auch real um 35 Jahre gealtert ist mache ich mir schon mehr Sorgen.

Ich fände es toll, wenn beide wieder gemeinsam auftreten würden, denn ein Geheimnis wurde bei TNG nie gelüftet: Über welche geheimnisvolle Kraft verfügt Guinan, mit der sie sogar einem Q gefährlich werden kann? Es gab da die Folge, in der sie Q mit einer seltsamen Handbewegung in Schach hielt und Q darauf zu Picard entgegnete, dass es sich hierbei um eine äußerst gefährliche Kreatur handelt. Auf der anderen Seiten hätten die Borg die El-Aurianer aber nicht so einfach erobern können, wenn sie wirklich so mächtig wären. Es bleiben Fragezeichen...
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von NoFate »

Apropos Q.... ich habe gestern mal die Serie "QUANTICO" angefangen... 2 Folgen bisher und fängt ganz interessant an.

Es geht um FBI Anwärter und es wird mit Zeitsprüngen über schon geschehene und wieder aktuelle Abläufe erzählt... ist noch recht durcheinander alles, aber es wird bestimmt von Folge zu Folge etwas mehr Licht ins Dunkle kommen :)
Volksmusik und Schlager klingen immer dann am besten, wenn man stattdessen Heavy Metal hört!

Gruß Micha :)
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Celsi_GER »

Ein Like für die gelungene Überleitung :)
Quantico habe ich noch nie geschaut, stelle es mir ähnlich wie Homeland vor....
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Gott ist groß, der Mensch ist klein - ich muss wohl dazwischen sein. :lol:
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Weyoun »

Bin jetzt mit Teil 6 der achten Staffel von The Blacklist fertig.
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Ruhe in Frieden, Glen Carter!
Clark Middleton starb im echten Leben wie in seiner Rolle am West-Nil-Fieber. Er gehörte nebem dem "Folterknecht" zu den Highlights der Serie. Nun haben uns also schon zwei Schauspieler in so kurzer Zeit verlassen. :cry:

Hier mal ein paar Eindrücke bisher zur achten Staffel:
1) Nach dem Tod Brian Dennehy fand ich es nicht so toll, dass sie für Dom für nur wenige Episoden einen Ersatzschauspieler genommen haben. Da hätte man im Drehbuch auch etwas umschreiben können.
2) Der Rachefeldzug von Elizabeth erinnert leider zu sehr an den von Mister Kaplan in Staffel 4 (anscheinend schwächelt die Serie nun auch wie andere zahlreiche Serien, die bereits viele Staffeln auf dem Buckel haben) und mir schwant nichts Gutes, wie das am Ende ausgeht (ich befürchte das Schlimmste).
3) Die Phasen zwischen "topfit" und "sterbenskrank" von Reddington sind nicht wirklich sehr glaubhaft. Selbst wenn er starke Aufputschmittel oder andere Drogen nimmt, dann müsste es noch andere Nebenwirkungen geben. Noch weiß ich ja nicht, welche Krankheit er wirklich hat, aber es scheint etwas mit tödlichem Ausgang zu sein.

Nun gut, ich schaue mir die verbleibenen Teile weiter an, jedoch beschleicht mich eine böse Vorahnung.
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Re: Serien-OffTopic - Alles über Serien

Beitrag von Andibuss »

Mich auch! (Bin nur eine Folge vor Dir)
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