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aaof´s Wahn(sinn?)

Fragen und Antworten zu Nubert Boxen in klassischer Zwei-Kanal-Anwendung
Zweck0r
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von Zweck0r »

Der absolute Pegel hat doch gar nichts damit zu tun. Unter "Dröhnen" verstehe ich die Überbetonung der Mode in Relation zum linearen Teil des Frequenzgangs, und die ist unabhängig von der eingestellten Lautstärke.

Die Verfälschung ist immer gleich, nur fällt sie bei geringen Lautstärken weniger auf:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kur ... %A4rke.svg

Senkt man die Mode jetzt mit einem PEQ passend ab, ist sie im eingeschwungenen Zustand auf dem Niveau der übrigen Frequenzen, nicht eingeschwungen leiser. Die Überbetonung ist weg, und damit auch das Dröhnen. Unabhängig von der Lautstärke.
müller

Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von müller »

Zweck0r hat geschrieben: So 19. Dez 2021, 20:29Unter "Dröhnen" verstehe ich die Überbetonung der Mode in Relation zum linearen Teil des Frequenzgangs, und die ist unabhängig von der eingestellten Lautstärke.
Na da haben wir doch das Verständnisproblem bzw. deine eigene Interpretation.

Überbetonungen bedingt durch Raummoden werden auch erst ab einer gewissen Lautstärke, Pegel als dröhnig empfunden,
Dröhnen ist also ganz sicher pegelabhängig.

Überbetonungen bestimmter Frequenzen klingen bis zu diesem gewissen Pegel ganz einfach unausgewogen,
partiell überzogen. Bei geringen Pegeln nimmt man dies aber nicht als Dröhnen wahr.

Du vermischst dies jetzt ganz einfach.

Die Erklärung dazu das ein Pegelausgleich die Raummode nicht für alle Lautstärken undröhnig macht, sondern weiterhin mehr Relevanz hat als gleich laute Frequenzen, erkennt man ganz leicht an Wasserfalldiagrammen im Vergleich,
das lange Ausklingen welches im Zusammenspiel mit dem Pegel Dröhnen verursacht bleibt quasi vorhanden, wird nur durch den abgesenkten Pegel etwas gemindert, es verschwindet aber nicht.
Zweck0r
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von Zweck0r »

Ich vermische gar nichts. Wenn Du einer Verfälschung unbedingt lautstärkeabhängig unterschiedliche Namen geben willst, ist das dein Problem.

Und das Dröhnen ist die Überbetonung, nicht das langsame Ausklingen, und es wird durch die Absenkung nicht nur "etwas" gemindert, sondern so stark, dass ich mir den "zum Spaß" installierten Aktivabsorber im Grunde hätte sparen können.

Eine Überbetonung dröhnt auch ohne langsames Ein- und Ausschwingen, z.B. wenn man eine für freie Aufstellung entzerrte Box wandnah aufstellt. Dabei gibt es keine steilflankige Filterwirkung, und damit auch keine Timingprobleme. Dröhnt trotzdem.
müller

Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von müller »

Na klar vermischst du das, ist doch offensichtlich.

Wo beginnt denn eine Überbetonung, wo beginnt denn das Dröhnen deiner "Bezeichnung" nach.
Bei 1db? bei 3db?bei 5db?

3db in einem bestimmten Frequenzbereich stellt zweifelsfrei schon eine Überbetonung dar, das kann man ganz leicht raushören im Vergleich, also ist eine Frequenzabweichung von 3db deiner Ansicht nach auch schon immer ein Dröhnen.

Die normalen Anlagen in Wohnzimmern werden selbst nach Entzerrung selten nur eine Frequenzabweichung in diesem Bereich besitzen, also dröhnt deiner Definition nach fast jede Anlage jeden Users bei jeder auch noch so geringen Lautstärke.

Interessante Ansichtsweise.
Dann dröhnt eigentlich auch jede NuVero 140 von Haus aus, weil diese von Haus aus auch überbetont im Bass:
https://www.nubert.de/downloads/test-20 ... -audio.pdf
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aaof
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von aaof »

Die 60 pumpen bei 60Hz Geräusche aus den BR Rohren. Die klappern sogar. 8O Sowas ist irgendwie hässlich. :wink:

Witzig: die 60 können sogar theoretisch mehr Pegel vertragen, wie meine Klipsch. Bei nicht ausgesprochener Trennfrequenz natürlich. Ich liebe ja sowas.

Dennoch kann ich die Klipsch prügeln bis der Arzt kommt.

Wo ist nur mein Denkfehler? Die Klipsch fallen bereits bei 40Hz ab. Ok.
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von TBien »

müller hat geschrieben: So 19. Dez 2021, 22:17 Dann dröhnt eigentlich auch jede NuVero 140 von Haus aus, weil diese von Haus aus auch überbetont im Bass:
https://www.nubert.de/downloads/test-20 ... -audio.pdf
Stimmt so nicht. Bei diesem Test liegt eindeutig ein Messfehler vor. Der gleiche Verlag (Weka) hat die nuVero 140 einige Jahre zuvor getestet und gemessen - im gleichen Messraum. Damals hatte der Frequenzgang keine Überbetonung, obwohl die nuVero 140 in diesem Frequenzbereich über die Jahre hinweg unverändert geblieben ist. Auch wir können beim besten Willen keine Überbetonung im Bass feststellen - weder gehörmäßig noch messtechnisch.
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TBien
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von TBien »

aaof hat geschrieben: Mi 22. Dez 2021, 21:50 Die 60 pumpen bei 60Hz Geräusche aus den BR Rohren. Die klappern sogar. 8O Sowas ist irgendwie hässlich. :wink:

Witzig: die 60 können sogar theoretisch mehr Pegel vertragen, wie meine Klipsch. Bei nicht ausgesprochener Trennfrequenz natürlich. Ich liebe ja sowas.

Dennoch kann ich die Klipsch prügeln bis der Arzt kommt.

Wo ist nur mein Denkfehler? Die Klipsch fallen bereits bei 40Hz ab. Ok.
Luftgeräusche hören sich manchmal bei sehr hohen Pegeln wie "Klappern" an, das stimmt.
Je tiefer die untere Grenzfrequenz ist, umso mehr Luft muss zu gleicher Zeit durch das BR-Rohr "gepumpt" werden. Zwar ist das BR-Rohr der nuVero 60 recht großzügig dimensioniert, aber bei 36 Hz (-3dB) bzw. 33 Hz (-6dB) unterer Grenzfrequenz stößt man hier einfach an physikalische Grenzen: Würde man den Durchmesser des Rohres vergrößern, um die Strömungsgeräusche zu reduzieren, so müsste das BR-Rohr bei gleicher Abstimmfrequenz so lang werden, dass es nicht mehr ins Gehäuse passen würde. Wäre die nuVero 60 so abgestimmt wie der Lautsprecher von Klipsch, dann würde man vermutlich keine Strömungsgeräusche hören, und sie würde sogar noch mehr Pegel vertragen.
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von David 09 »

… so müsste das BR-Rohr bei gleicher Abstimmfrequenz so lang werden, dass es nicht mehr ins Gehäuse passen würde. …
In dieser Aussage liegt doch glatt ein neuer Denkansatz für die Entwicklungsabteilung - ein flexibles BR-Rohr, das sich wie ein Darm im Gehäuse schlängelt nach dem Motto - Platz ist in der kleinsten Hütte - und schon kann der BR-Auslass vergrößert werden :mrgreen: :idea:

Gruß
Und frohe Weihgnachten :occasion-xmas:
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Christian H
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von Christian H »

Der Denkansatz ist so neu nicht :wink: . Bose hatte das anfangs 90er bereits in den Jewel-Cubes. Das war eine Art schneckenförmig aufgerollter BR-Kanal, der dadurch in diesem extrem kleinen Gehäuse auf soweit ich weiss auf ca. 150 Hz abgestimmt war. Auch in den Wave-Radios wurde das Prinzip verwendet. Ich denke nicht, dass das für Nubert neu ist...
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David 09
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Re: aaof´s Wahn(sinn?)

Beitrag von David 09 »

…das wusste ich nicht… :oops:
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