Namen habt ihr alle.
Gruß Leimerl777


Will nur kurz anmerken, das die allerwenigsten Surroundgeräte über eine Loudness verfügen (mir fällt im Moment gar keiner ein).Kikl hat geschrieben: So eine moderne Loudnessfunktion, wie sie von Yamaha glaube ich angeboten wird, ist auch noch ein schönes Feature. Deswegen finde ich kannst du getrost auch jetzt schon zum Surround-Receiver greifen.
Mein AVR (Pioneer VSX-1014) hat (über die FB) eine "Midnight"- und eine "Loudness"-Funktion. Letztere nutze ich allerdings nie. Da ist das ATM besser.Toni78 hat geschrieben:Will nur kurz anmerken, das die allerwenigsten Surroundgeräte über eine Loudness verfügen (mir fällt im Moment gar keiner ein).

nun, das wird die vermutete Dynamik-Kompression sein wie sie viele AVR anbieten. Die kinoähnliche Dynamik ist im Wohnzimmer gerade spätabends einfach zu viel des Guten, da versteht man die Dialoge kaum noch und bei Action fallen immer noch die Nachbarn aus den Betten.Kikl hat geschrieben:Nun, ich kann mich irren, aber ich meine, dass die sogenannten Nachthörmodi von Yamaha eine Art Loudnessfunktion darstellt. Oder ist das nur eine Dynamik-Kompression? Ich habe selber keinen Yammi, aber das sind wohl auch ganz interessante Features. Zitat: "Die Nachthörmodi sind so ausgelegt, dass das Hörvermögen bei
geringer Lautstärke bei Nacht verbessert wird".
Die Lautstärkewahrnehmung ist stark frequenzabhängig. Die Abhängigkeit der Lautstärkewahrnehmung von der Frequenz fällt darüber hinaus für unterschiedliche Lautstärkepegel unterschiedlich aus.
Wieso kann man diese Erkenntnisse nicht in modernen Receivern implementieren. Am besten wäre es, wenn auf der CD die Aufnahme-Lautstärke kodiert wäre. Heutzutage haben ja alle modernen Receiver ein Mikrofon zum Einmessen. Die tatsächliche Lautstärke könnte der Receiver dann problemlos aus der vorherigen Messung und der Stellung des Lautstärkereglers ausrechnen. Damit könnte der Verstärker Lautstärke-Entzerrung so vornehmen, dass immer der richtige Klangeindruck vermittelt wird. Ich frage mich wirklich, weshalb tausend DSP-Programme mittlerweile entwickelt worden sind, aber dieses einfache Feature fehlt noch. Aber Achtung, das ist jetzt schon fast Off-Topic.Ist Musik für einen Original-Lautstärkepegel von 80 Phon abgemischt, so dass sie dort gut klingt, sind die Eigenschaften des Gehörs für diesen Pegel in die Aufnahme mit eingegangen (Für gleiche Lautstärke 13 dB Pegelanhebung bei 50 Hz, keine Pegelanhebung für 10000 Hz).
Wird diese Musik nun mit 40 Phon Lautstärkepegel abgespielt, stimmen die Einstellungen für die 80-Phon-Aufnahme nicht mehr (Für gleiche Lautstärke nun 25 dB statt 13 dB Pegelanhebung bei 50 Hz erforderlich, 5 dB statt 0 dB Pegelanhebung bei 10000 Hz). Das heißt, um einen ähnlichen Klang wie bei der Originalaufnahme zu erzielen, müssten die Bässe bei 50 Hz um 12 dB abgehoben werden und die Höhen bei 10000 Hz um 5 dB.
Verstärker-Schaltungen zur gehörrichtigen Lautstärke-Entzerrung, bzw. Loudness-Tasten sollen eine entsprechende Korrektur des Frequenzgangs durchführen, um bei Wiedergabe mit niedrigen Lautstärken einen ähnlichen Klang wie bei der Originallautstärke zu erzielen.


Hi Kikl,Kikl hat geschrieben: Wieso kann man diese Erkenntnisse nicht in modernen Receivern implementieren. Am besten wäre es, wenn auf der CD die Aufnahme-Lautstärke kodiert wäre. Heutzutage haben ja alle modernen Receiver ein Mikrofon zum Einmessen. Die tatsächliche Lautstärke könnte der Receiver dann problemlos aus der vorherigen Messung und der Stellung des Lautstärkereglers ausrechnen. Damit könnte der Verstärker Lautstärke-Entzerrung so vornehmen, dass immer der richtige Klangeindruck vermittelt wird. Ich frage mich wirklich, weshalb tausend DSP-Programme mittlerweile entwickelt worden sind, aber dieses einfache Feature fehlt noch. Aber Achtung, das ist jetzt schon fast Off-Topic.
Gruß
Kikl