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Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 20:55
von Klempnerfan
K.Reisach hat geschrieben:Auch der 1700er ist schwächlich dimensioniert.
Dafür eignet er sich aber gut als Vorstufe (wie auch sein großer Bruder).
Einfach z.B. eine ordentlich konstruierte Mehrkanalstufe ranhängen und gut is.

Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 21:04
von K.Reisach
Aktuell würde ich da einen Denon 1905 gebraucht kaufen, wenn man keine Sonderfunktionen benötigt.
Die kleinen Yamahas haben ja leider keine "echten" Pre-Outs, sondern holen sich die Signale über Spannungsteiler von den Endstufen (Ab 1xxx sind es "Echte").
Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 21:41
von Klempnerfan
K.Reisach hat geschrieben:Aktuell würde ich da einen Denon 1905 gebraucht kaufen, wenn man keine Sonderfunktionen benötigt.
Eine Empfehlung eines "Danone" aus deinem Mund

...
Brechen neue Zeiten an

?
Hast natürlich nicht unrecht, der 1905 ist soweit gut gerüstet und die Fernbedienung taugt auch was.
Im Gegensatz zu manch teueren anderen AVRs

.
Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 21:58
von K.Reisach
Eine Empfehlung eines "Danone" aus deinem Mund

...
Für den Preis gibt es momentan kaum Alternativen (bei Verwendung als Vorstufe). Ob da jetzt Danone oder Voodoopur draufsteht, ist mir egal
Brechen neue Zeiten an

?
Nunja, früher glaubte ich ja auch noch an riesengroße Klangunterschiede zwischen - vernünftigen - Verstärkern
Ich hab sie mir gar - erfolgreich - eingebildet
Der typische HiFifreund sollte diesen hinterfragenden technischen Weg jedoch nicht einschlagen, die Faszination-HiFi leidet leider verdammt darunter
Über Neuanschaffungen kann ich mich (klanglich) nicht wirklich mehr freuen, irgendwie schade.
Gruß, Kevin
Verfasst: So 1. Apr 2007, 00:34
von Klempnerfan
K.Reisach hat geschrieben:Der typische HiFifreund sollte diesen hinterfragenden technischen Weg jedoch nicht einschlagen, die Faszination-HiFi leidet leider verdammt darunter
Über Neuanschaffungen kann ich mich (klanglich) nicht wirklich mehr freuen, irgendwie schade.
Was bliebe vom Leben, wenn wir aller Illusionen beraubt wären?
Denn es sind diese selbst geschaffenen Trugbilder
die dem Leben einen scheinbaren Sinn verschaffen:
die Illusion
und die Hifi-Industrie bedient diesen Reflex schamlos:
sie ist ein bunter Kaufladen der Illusionen
in dem wir uns vergessen und verlieren können
In diesem Sinne...
Nachdenkliche
und leicht melancholische Grüße
Verfasst: So 1. Apr 2007, 09:36
von Toni78
Das ein "gemeiner" 300 EUR Einstiegsstereoverstärker mehr Saft hat als ein AVR vom Schlage des 1700er glaube ich nun gar nicht. Schau doch mal z.B. in einen von Dir so gelobten AX596 und dann in einen 1700er rein.
Der 1700er hat grössere Elkos, grösseres Netzteil und steht auch von den Daten wesentlich kräftiger im Futter als das Stereogerät. Ist ja auch alles für 7 Kanäle dimensioniert (auch wenn die meisten AVR schon bei 5 Kanal Betrieb etwas einbrechen)
Ich rede hier nur vom 2 Kanal Betrieb. Alles andere wäre unfair.
Kevin, ich weiss das Du wesentlich mehr Ahnung von der Materie hast als ich, aber irgendwie kann ich nicht glauben was Du da geschrieben hast. Oder meintest Du die Dimensionierung pro Kanal im Mehrkanalbetrieb?
Klar bei gleichzeitiger Vollaussteuerung ALLER Kanäle, hat das Stereogerät i.d.R. die Nase vorne, sind es doch nur 2 Kanäle... stell Dir mal den Brocken von einem AVR vor wenn er 3,5 mal grösser wäre als ein Stereogerät.

Klar gibts, aber nicht für 1000 EUR...
Aber mal ehrlich: Wann werden
in der Praxis jemals alle Kanäle gleichzeitig voll ausgesteuert??
Verfasst: So 1. Apr 2007, 11:53
von K.Reisach
Die Transistorbestückung des 1700 reicht nicht für wirklich hohe Dauerleistungen pro Kanal, auch nicht bei 1-kanaliger Aussteuerung, bei der der Trafo dann nicht der begrenzende Faktor ist.
Beim 1700er 2 100 oder 130 Watter, beim AX-396 2 130 Watter, beim AX-596 4 80 Watter bei der RB-990BX 10 (!) 130 Watter pro Kanal.
Vorteil der großen Anteil an Endtransistoren ist die bessere Wärmeabfuhr (geringerer thermischer Widerstand --> mehr anliegende Fläche auf den Kükos, eigentlich logisch).
Allerdings denke ich nicht, dass irgendeines der genannten Geräte IN DER PRAXIS wirklich "unterdimensioniert" ist an normalen gutmütigen LS (gesammtes Nubert-Programm etc.). Haut man allerdings sehr heftig den Bass rein, dürfte die Verstärkerleistung knapp werden, der Sony macht dann hier an den 380ern irgendwann schlagartig schlapp. Vorallem bei der Jurassic-Park-Sound-Demo ist recht schnell schluss.
Gruß, Kevin
Verfasst: So 1. Apr 2007, 12:52
von Toni78
Danke Kevin für die "Aufklärung"
Allerdings ist doch das hier letztendlich die in der Praxis entscheidende Aussage:
Allerdings denke ich nicht, dass irgendeines der genannten Geräte IN DER PRAXIS wirklich "unterdimensioniert" ist an normalen gutmütigen LS (gesammtes Nubert-Programm etc.).
Und das folgende ist zwar sicherlich nicht unbedeutend aber dürfte bei "normalem" Gebrauch ebenfalls zu keinen Problemen führen:
Haut man allerdings sehr heftig den Bass rein, dürfte die Verstärkerleistung knapp werden...
Das habe ich bei den (wenigen) Tests an denen ich meine (darf ich das hier sagen?) Canton RC-L mal austesten konnte nicht erlebt, war immer noch genügend Saft da. Allerdings konnte ich aufgrund des enormen Pegels und unserer freundlichen Beziehung zu unseren Hausmitbewohnern nie über einen längeren Zeitraum aufdrehen. Das langte noch nicht mal um den Lüfter im Yamaha angehen zu lassen. Und die RC-L ist ja bekanntermassen nur mit durchschnittlichem Wirkungsgrad (88dB/Watt) gesegnet und zudem kann sie aufgrund des ABL-ähnlichem Moduls sehr kräftezeehrend auf Verstärker sein.
...der Sony macht dann hier an den 380ern irgendwann schlagartig schlapp. Vorallem bei der Jurassic-Park-Sound-Demo ist recht schnell schluss.
Gut ich weiss nicht um das Gerät welches Du meinst, aber viele Sony (besonders im Einsteigersegment) sind ja nicht gerade für die stabilen Endstufen bekannt.
Um aufs ursprüngliche Thema zurückzukommen: Bei "normalem" Heimgebrauch und an Nubert Lautsprechern dürfte unabhängig von der Schalterstellung nichts passieren. Zumal der 1700er ne Schutzschaltung hat die selbst in 8 Ohm Stellung funktionieren müsste. Aber eine Garantie ist das nicht. Wer sich sicher fühlen will sollte die Vorgaben des Herstellers so gut es geht beherzigen. Zumal die modernen Teile bestimmt mit einem Fehlerspeicher ausgestattet sind und der Hersteller im Falle eines Defektes wohl ziemlich sicher merken würde ob das Gerät "ordnungsgemäss" genutzt wurde.
Verfasst: Sa 7. Apr 2007, 18:13
von dupersuper
Hi!
Also ich kann nicht behaupten das der RXV 1700 zuwenig oder nicht ausreichend oder selbst bei viel Bass keine Leistung bringt. Aus meiner Sicht entspricht das nicht den Tatsachen.
Also wenn die Nuline 120 bei über 2 Stunden sehr Basslastiger Musik (50Cent Zeugs) in Discolautstärke vom Yammi problemlos geliefert bekommt, sollte es reichen. Das ganze auch noch verzerrungsfrei. Wärmeentwicklung...nun..klar, er wird warm..und?
Ein Abschalten durch Hitzeentwicklung hat nicht stattgefunden.
So..und nun die Frage..WANN hört man wirklich so lange SO laut? Ich nicht.
Normale Musikabende mit sagen wir mal Zimmerlautstärke bis doppelte Zimmerlautstärke und dann nicht genug Reserve??
Jurassicparc..hmm..hab ich nicht...wer hört denn das in Stereo

?
Hatte selber kurz mal den hochgelobten AX596. Ja, er ist für sein Preis wirklich klasse. Aber übertreiben muss man mit diesem Gerät auch nicht. Es ist halt ein recht guter Stereoverstärker.
Ach ja, alles in 6 Ohm Stellung natürlich
Gruß,
Andre
Verfasst: Sa 7. Apr 2007, 18:32
von K.Reisach
Der Sprung von laut aber okay bis zu laut und Betrieb ausserhalb der Spezifikationen ist subjektiv sehr klein. Daher sind die Verstärker IMHO immer massiv überzudimensionieren, wenn man Lauthörer ist und demenstprechend belastbare LS besitzt.
Gruß, Kevin