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nubert System an Yamaha RX-V1700 -> 6 oder 8 Ohm Impedanz

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Schwogi
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nubert System an Yamaha RX-V1700 -> 6 oder 8 Ohm Impedanz

Beitrag von Schwogi »

Hallo zusammen,

bin neu hier.

Ich besitze einen Yamaha RX-V1700. Hab mir das nuBox-511-Set 1 bestellt - sollte heute mit Paketdienst kommen.
Meine Frage: Im Yamaha Manual steht, das man zwischen 6 und 8 Ohm Lautsprechern umschalten kann, und 4 Ohm Lautsprecher auch als Frontlautsprecher verwendet werden können.

Auf der Nubert Seite steht, dass es sowieso egal ist, welche Impedanz die LS haben, weil sowieso nichts kaputt werden kann.. (wenn ich das richtig verstanden habe)

Soll ich den Yamaha jetzt auf 6 oder 8 Ohm stellen - oder ist es einfach egal?


Ich bin für jede Hilfe dankbar!

lg
schwogi
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Blap
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Beitrag von Blap »

Auf 6Ohm einstellen.
Ich bin zwar ein Radikaler, aber mehr noch bin ich ein Lüstling! (Lady Snowblood 2: Love Song of Vengeance)
Schwogi
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Beitrag von Schwogi »

Hätt ich gefühlsmässig auch getan, weils näher bei 4 Ohm ist..
Gibts eine technische Erklärung auch?

Hab viel herumgesuch, offensichtlich ist es sowieso gang und gebe das Boxen als 8 Ohm Boxen angeschrieben werden, in wirklichkeit viel weniger haben.
und bei den Verstärkern steht meist nur 6 und 8 Ohm dabei - oder seh ich das falsch?
Toni78
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Beitrag von Toni78 »

Blap hat geschrieben:Auf 6Ohm einstellen.
I.d.R. kann auch gefahrlos die 8 Ohm Stellung genutzt werden, zumindest mal bei nicht zu kritischen Lautsprechern, zu welchen die Nubis aber sicher nicht gehören.

Habe meinen Yamaha auch auf 8 Ohm laufen, ist problemlos möglich solange nicht extreme Pegel gefahren werden. Habe schon mehrfach gelesen das die Geräte in der 8 Ohm Stellung dynamischer aufspielen können da die Leistung nicht gebremst wird. Andererseits kann man die Mehrleistung in der 8 Ohm Stellung nicht dauerhaft nutzen, da u.U. das Gerät überhitzen würde.

Willst Du sicher gehen, stell ihn auf 6 Ohm!

Noch eine Anmerkung:

Die Freigabe offiziell für 6-8 Ohm hat i.d.R. etwas mit Vorschriften für die Vergabe des CE Zeichens zu tun. Nach dieser darf ein Gerät an der Oberfläche eine bestimmte Temperatur nicht überschreiten. Da es billiger/einfacher ist den Strom zu begrenzen oder die Schutzschaltungen zu schärfen, anstelle grosszügiger dimensionierte (und somit grössere Gehäuse) Kühlkörper zu installieren, bauen die Hersteller lieber Umschalter ein oder geben das Gerät von vorneherein nur ab 6 Ohm frei.

Allerdings gibts da auch Widersprüche:
Es gibt nicht allzuviele 6 oder 8 Ohm Lautsprecher. Bei der heute üblichen Angabe von 4-8 Ohm darf der Verbraucher (m.E.) nur zu Recht davon ausgehen das hier der Mittelwert -also 6 Ohm- richtig wäre. Oder will man dem unbedarften Kunden zumuten wissen zu müssen das der Impedanzverlauf eines 4-8 Ohm Lautsprechers äusserst schwankhaft ist und teilweise bis zu 3 Ohm runtergeht? Ich denke nein.

Zudem werden in den technischen Daten oft Leistungswerte bei 4 Ohm angegeben. Also könnte man schlussfolgern das das Gerät diese auch an 4 Ohm bringen und verkraften können muss.

Das mein AVR trotz THX Zertifikat (bedingt 4 Ohm-Festigkeit!) dennoch offiziell nur ab 6 Ohm zugelassen ist finde ich z.B. auch merkwürdig.

Daher denke ich das der Betrieb von 4 Ohm Lautsprechern in 8 Ohm Stellung technisch kein Problem darstellt, solange das Gerät einwandfrei belüftet aufgestellt ist.
Nur ist das natürlich die Frage wie sich der Hersteller dann im Garantiefall verhalten wird.
Zuletzt geändert von Toni78 am Fr 30. Mär 2007, 13:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von g.vogt »

Hallo Schwogi.

im Grunde erscheint es logisch, den Wert am Verstärker einzustellen der dichter an der Nennimpedanz der Boxen ist. Tatsächlich geistern durch die Hifi-Szene und bunten Blätter eigenartige Empfehlungen, manchmal heißt es, es klänge in der 8-Ohm-Einstellung besser. IMHO lässt sich das nicht so allgemeingültig sagen sondern ist davon abhängig, was diese Umschaltung tatsächlich technisch bewirkt. Wenn die Umschaltung bspw. die Versorgungsspannung der Endstufen anhebt, aber dafür die Schutzschaltung auf "ängstlicher" trimmt (eher strombegrenzend eingreift), dann dürfte das Ergebnis eher weniger gut klingen.

Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt
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Schwogi
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Beitrag von Schwogi »

Ok Danke für diese ausführliche Antworten.

Hab jetzt mal auf 6 Ohm gestellt, werd bei gelegenheit mal ausprobieren ob ich einen klanglichen unterschied zwischen 6 und 8 Ohm Stellung feststellen kann.

Bin aber im Moment sowieso ganz hin und weg von meinen neuen nubis :) mal schaun wann ich dazu komm...
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Klempnerfan
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Beitrag von Klempnerfan »

Hi,
g.vogt hat geschrieben:Tatsächlich geistern durch die Hifi-Szene und bunten Blätter eigenartige Empfehlungen, manchmal heißt es, es klänge in der 8-Ohm-Einstellung besser.
ob es nun besser klingt, wenn ein Gerät in der 8-Ohm-Einstellung eine bis zu dreimal höhere Verstärkerleistung im Fünf-Kanal-Betrieb erbringt, lass ich mal dahin gestellt.

Merkwürdigerweise sind es immer die gleichen Kandidaten :wink: ...

Ein mehr an stabiler Leistung würde ich jedenfalls immer bevorzugen.
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Beitrag von K.Reisach »

Bei der schwächlichen Dimensionierung der meisten AVRs würde mir im Traum nicht einfallen, nicht die jeweils niedrigerere Positon zu benutzen - Wenn denn wirklich die Betriebsspannung reduziert wird und nicht die Schutzschaltung dadurch einfach nur überaggressiver wird :roll:
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Toni78
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Beitrag von Toni78 »

K.Reisach hat geschrieben:Bei der schwächlichen Dimensionierung der meisten AVRs würde mir im Traum nicht einfallen, nicht die jeweils niedrigerere Positon zu benutzen - Wenn denn wirklich die Betriebsspannung reduziert wird und nicht die Schutzschaltung dadurch einfach nur überaggressiver wird :roll:
Naja, einen 1700er würde ich nun nicht wirklich als schwächlich dimensioniert bezeichnen.

Aber wie ich schon sagte, wenn man sicher gehen will - 6 Ohm Stellung.
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K.Reisach
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Beitrag von K.Reisach »

Auch der 1700er ist schwächlich dimensioniert.

Bei Stereoverstärkern um 200 Euro (neu) sitzt bereits mehr hinter (pro Kanal).
[img]http://img504.imageshack.us/img504/4661/voegelik6.gif[/img]
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