ich habe ein kleines aber feines Problem mit dem Kühlsystem einer Anlage, die ich betreue. Und bräuchte evt. den Rat eines Chemikers, oder jemand, der sich mit soetwas auskennt.
Das hat zwar nicht im weitesten Sinne etwas mit Audio zu tun, aber vielleicht weiß ja trotzdem jemand Rat.
Kurze Beschreibung:
Wir haben ein geschlossenes Kühlsystem bestehend aus Kühlaggregat mit Edelstahlbehälter (vermutlich Chrom-Molybden), ca. 20m Kunststoffschlauch, einem Volumenstromwächter aus Edelstahl und ca. 10m sehr dünnem Kupferrohr (dieses wird gekühlt). Welchen Querschnitt das Rohr innen hat, weiß ich leider nicht. Jedenfalls kommt ein Volumenstrom von 3l/min zu stande.
Der Volumenstromwächter schaltet die Anlage ab, wenn 1,6l/min unterschritten werden.
Soweit ganz klar, denke ich.
Der Hersteller empfiehlt als Medium ganz normales Leitungswasser ohne jegliche Zusätze.
Nach meinen Recherchen sollte sich in der Anlage Kupfer-II-Oxid (CuO) bilden, das sich wie auch in Heizungssystemen an der Innenwand des Kupferrohres absetzt und somit eine weitere Korrosion verhindert. -Ist das soweit richtig?
Leider bildet sich in meinem Fall "Grünspan". Und zwar ausreichend viel, um meinen (mechanischen) Volumenstromwächter regelmäßig zu blockieren. Wenn ich, wie der Hersteller empfiehlt, mit technischer Essigsäure (<10%) spüle, löst sich der Grünspan. Daraufhin spüle ich noch einige Stunden mit klarem Wasser und die Anlage kann wieder in Betrieb genommen werden.
Laut Hersteller und meiner Recherchen dürfte sich kein Grünspan in einem geschlossenen Kühlsystem bilden.
Und das System ist tatsächlich absolut dicht! Das haben wir unzählige Male überprüft.
Hat vielleicht jemand eine Erklärung? Im Chemie-Unterricht war ich die absolute Nite
Grüße,
Daniel


