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Frage zu Bi-Amping

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aaof
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Frage zu Bi-Amping

Beitrag von aaof »

Das Thema ist ja ein alter Hut, jedoch haben wir bei meinem Vater gesehen, dass es durchaus sinnvoll sein kann (Kombo nuBox 681 + Yamaha RX-797 für Stereobetrieb).

Nun frage ich mich ob und wie ich es bei mir umsetzen könnte?

Die Rotel-Endstufe bietet dieses Feature nicht an (ausser ich kaufe eine 2 dazu und betreibe beide als Mono-Endstufen, jedoch will ich das nicht).

Mal blöd gefragt: könnte ich die 3er einmal normal über die Endstufe betreiben so wie bisher und eine Verbindung direkt vom Marantz zur 3erherstellen? Kann da was passieren? Kurzschluss? Desweiteren frage ich mich bezüglich des Klangverhaltens, obs sinnbefreit ist. Die Endstufe klingt eine Winzigkeit anders, als wie der Marantz. :sweat:

Gruß

aaof
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tob
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von tob »

Ui ui .. ich befürchte damit hast du wieder mal eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn über Bi-Amping angestoßen .. 8O


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g.vogt
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von g.vogt »

aaof hat geschrieben:Mal blöd gefragt: könnte ich die 3er einmal normal über die Endstufe betreiben so wie bisher und eine Verbindung direkt vom Marantz zur 3erherstellen? Kann da was passieren? Kurzschluss?
Mal ganz unideologisch: Probiers doch aus! Natürlich musst du fürs Biamping die Brücken an den Boxen herausnehmen, sonst gibts tatsächlich einen Kurzschluss. Ansonsten brauchts nur zwei zusätzliche Lautsprecherkabel. Für den Tiefmitteltonbereich würde ich die kräftigere Endstufe nehmen, also die Rotel. ABER: Du musst natürlich die internen und externen Endstufen im Pegel ganz exakt angleichen und wenn ich richtig gesehen habe sind an deiner Rotel keine Pegelsteller dran; da müsstest du dir wohl extern was zusammenfummeln (passend dimensionierter oder einstellbarer Spannungsteiler im Signalweg vor der Rotel), denn der Marantz wird vermutlich keine Option zur separaten Pegeleinstellung der Vorstufenausgänge anbieten, oder?
Desweiteren frage ich mich bezüglich des Klangverhaltens, obs sinnbefreit ist. Die Endstufe klingt eine Winzigkeit anders, als wie der Marantz. :sweat:
Das Thema wurde und wird immer kontrovers diskutiert, da mag ich gar nichts zu sagen.
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Surround-Opa
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von Surround-Opa »

aaof hat geschrieben:Nun frage ich mich ob und wie ich es bei mir umsetzen könnte?
Hallo aaof,

das was du da vorhast ist völlig sinnfrei. :mrgreen: Zum Bi-Amping werden identische Endstufen benötigt.

Einen Test könntest du einzig und allein mit dem Marantz vornehmen. Schau mal in die BDA Teil 1 Seite 20, nennt sich bei Marantz "Doppelverdrahtungsanschluss" . Obs was bringt weiss ich nicht.
Gruß
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g.vogt
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von g.vogt »

Surround-Opa hat geschrieben:Zum Bi-Amping werden identische Endstufen benötigt.
Unter der Maßgabe, dass unterschiedliche Endstufen sauber konstruiert sind verhalten sie sich bis zur Leistungsgrenze identisch oder nahezu identisch. Allerdings bringt Biamping unter dieser Annahme dann auch nichts :mrgreen:
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Surround-Opa
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von Surround-Opa »

g.vogt hat geschrieben:Allerdings bringt Biamping unter dieser Annahme dann auch nichts :mrgreen:
Doch bringt was, ich war die Woche einkaufen, da hab ich mir ne grosse Tüte Placebo mitgebracht. :lol:
Gruß
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von Corwin »

M.E. ist die Grundvoraussetzung für "erfolgreiches" Bi-Amping eine Box die dafür (weichentechnisch) konstruiert ist.
Was nützt es wenn ich eine Endstufe für einen HT zur Verfügung stelle (kein Leistungstechnischer vorteil) und gleichzeitig meiner Endstufe (ggf.) unangenehme Phasenverschiebungen/drehungen zumute ?

Aber versuch macht "kluch" (oder so). Ich könnte das mit meinem momentanen AMP durchaus machen, aber es spricht nichts dafür das dies von Erfolg gekrönt sein wird (ausser daß der Boxenkabelhersteller mir Dankbar sein wird und meine Frau auch weil ich dann noch mehr Kabel versteckem muss).
BiAmping bringt (wenn überhaupt) nur Vorteile im Leistungsbereich.

Im Falle von AAof sehe ich das Problem der exakten Anpassung der Pegel von 2 Amps die sicher nicht den identischen Verstärkungsfaktor (Leistung) haben.
Der pegel ist dann bei bestimmten Lautstärke gleich, erhöht sich der Eingangssignalpegel, muss dies nicht zwangsläufig immer noch der fall sein.
Klangregler / Balanceregler und ähnliches verkomplizieren das ganze noch.

Aber trotz allem, Aaof. Probier's bevor das Thema immer wieder in deinem Hinterkopf nagt,zwickt und beisst ;)
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g.vogt
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von g.vogt »

Corwin hat geschrieben: Im Falle von AAof sehe ich das Problem der exakten Anpassung der Pegel von 2 Amps die sicher nicht den identischen Verstärkungsfaktor (Leistung) haben.
Der pegel ist dann bei bestimmten Lautstärke gleich, erhöht sich der Eingangssignalpegel, muss dies nicht zwangsläufig immer noch der fall sein.
Klangregler / Balanceregler und ähnliches verkomplizieren das ganze noch.
Du beschreibst damit ein nichtlineares Verhalten, das passt nicht. Wenn du den Eingangspegel der stärkeren Endstufe per Spannungsteiler angleichst, dann hat das Gesamtsystem aus Endstufe und Spannungsteiler den gleichen, geringeren Verstärkungsfaktor wie die interne Endstufe.
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von Corwin »

g.vogt hat geschrieben:
Corwin hat geschrieben: Im Falle von AAof sehe ich das Problem der exakten Anpassung der Pegel von 2 Amps die sicher nicht den identischen Verstärkungsfaktor (Leistung) haben.
Der pegel ist dann bei bestimmten Lautstärke gleich, erhöht sich der Eingangssignalpegel, muss dies nicht zwangsläufig immer noch der fall sein.
Klangregler / Balanceregler und ähnliches verkomplizieren das ganze noch.
Du beschreibst damit ein nichtlineares Verhalten, das passt nicht. Wenn du den Eingangspegel der stärkeren Endstufe per Spannungsteiler angleichst, dann hat das Gesamtsystem aus Endstufe und Spannungsteiler den gleichen, geringeren Verstärkungsfaktor wie die interne Endstufe.
Ja klingt logisch.
Streich meine Aussage ;)
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aaof
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Re: Frage zu Bi-Amping

Beitrag von aaof »

Erstmal danke für die Antworten. Ich werde die Tage mal einen Versuch aber direkt vom Marantz her versuchen. Vlt. werde ich mal einen Prüfstand aufbauen um beide Setups zu vergleichen.

g.vogt hat geschrieben: Ansonsten brauchts nur zwei zusätzliche Lautsprecherkabel. Für den Tiefmitteltonbereich würde ich die kräftigere Endstufe nehmen, also die Rotel.
Gerald das musst du mir mal genauer erkären. Die Anleitung der nuVero 3 lieferte hier auch keine genauere Antwort. Welches LS-Terminal an den LS ist denn für den Tiefmitteltonbereich zuständig? Stehe hier ehrlich gesagt etwas auf dem Schlauch. :oops:

Wie meinst du das?

Gruß

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